Aktion "Licht an!"
Frisöre bangen um Existenz

Die rund 80.000 Salons des deutschen Friseurhandwerks sind seit dem 16. Dezember geschlossen. Viele Familienbetriebe im Friseurhandwerk können die damit verbundenen Umsatzverluste nicht mehr überbrücken, sie stehen vor dem existenziellen Aus.
Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) kämpft daher für einen Re-Start ab dem 15. Februar und ruft, nach dem Vorbild der Friseur-Innung Lindau, alle Betriebsinhaber bundesweit dazu auf, von Sonntag, 31. Januar auf Montag, 1. Februar, das Licht in den Salons anzumachen, "bevor es ganz ausgeht!" Das Licht soll 24 Stunden in den Salons brennen, um die Bevölkerung auf die dramatische Situation des Friseurhandwerks im zweiten Lockdown aufmerksam zu machen.
„Wir wollen für unsere Kunden sichtbar bleiben und geben nicht auf“, so Harald Esser, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks. „Wir kämpfen um unsere Existenz und wollen arbeiten. Unsere Kunden warten auf uns.“
Alle Friseure sind aufgerufen, sich an der Aktion zu beteiligen und die vier Kernforderungen ihres Friseurhandwerks nach außen zu tragen: Erstens: Die Überbrückungshilfen müssen passgenau gestaltet und schnell und unbürokratisch gewährt werden, zweitens eine nachhaltige Förderung der Ausbildungsleistung ist jetzt notwendig, um die duale Berufsausbildung zu sichern, drittens, auch der Chef als wichtigster Mitarbeiter des Betriebs muss berücksichtigt werden, denn er geht in den aktuellen Regelungen noch leer aus und viertens: Schwarzarbeit muss gestoppt werden. Sichere Friseurdienstleistungen können nur vonProfis unter Wahrung der Hygiene- und Arbeitsschutzstandards in den Salons angeboten werden.
Vorlagen für einen Schaufenster-Aushang und Social-Media Postings gibt es kostenlos zum Download unter www.friseurhandwerk.de. Die Frisöre bangen um ihre Existenz und rufen zur Aktion "Licht an!" auf. Foto: Frisörinnung

Autor:

Karin Dubbert aus Oberhausen

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