Weltfinale der World Robot Olympiad soll nach Dortmund kommen

Gemeinsam wurde das Vorhaben der Presse vorgestellt (v.l.n.r): Prof. Dr.-Ing. Hans-Jörg Bullinger (Kuratoriumsvorsitzender Wilo-Foundation), Prof. Winfried Pinninghoff (Kuratoriumsvorsitzender
KARL-KOLLE-Stiftung), Markus Fleige (Vorsitzender TECHNIK BEGEISTERT e.V.), Ullrich Sierau (Oberbürgermeister der Stadt Dortmund), Wulf-Christian Ehrich (stellv. Hauptgeschäftsführer IHK zu Dortmund), Guido Baranowski (Vorsitzender der Geschäftsführung
TechnologieZentrumDortmund), Sabine Loos (Hauptgeschäftsführerin Westfalenhallen Dortmund)
  • Gemeinsam wurde das Vorhaben der Presse vorgestellt (v.l.n.r): Prof. Dr.-Ing. Hans-Jörg Bullinger (Kuratoriumsvorsitzender Wilo-Foundation), Prof. Winfried Pinninghoff (Kuratoriumsvorsitzender
    KARL-KOLLE-Stiftung), Markus Fleige (Vorsitzender TECHNIK BEGEISTERT e.V.), Ullrich Sierau (Oberbürgermeister der Stadt Dortmund), Wulf-Christian Ehrich (stellv. Hauptgeschäftsführer IHK zu Dortmund), Guido Baranowski (Vorsitzender der Geschäftsführung
    TechnologieZentrumDortmund), Sabine Loos (Hauptgeschäftsführerin Westfalenhallen Dortmund)
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Das Weltfinale der World Robot Olympiad (WRO), einem internationalen Roboterwettbewerb für Kinder und Jugendliche von 6 – 19 Jahren, soll im Jahr 2021 in die Dortmunder Westfalenhallen, und damit erstmals nach Deutschland, kommen. Anfang September 2019 muss bei der internationalen WRO-Organisation eine finale Bewerbung um die Austragung des internationalen Events abgegeben werden.

Seit dem Jahr 2012 organisiert der gemeinnützige Verein TECHNIK BEGEISTERT e.V. WRO-Wettbewerbe in Deutschland. Die WRO setzt ein Zeichen gegen den Fachkräftemangel im MINT-Bereich und möchte Mädchen und Jungen gleichermaßen für Robotik & Technik begeistern. In jedem Jahr treten Teams in verschiedenen Wettbewerbskategorien und Altersklassen gegeneinander an und lösen weltweit identische und jährlich wechselnde Aufgaben. Mittlerweile nehmen über 26.000 Teams in mehr als 70 Ländern an WRO-Wettbewerben teil, in Deutschland machen in diesem Jahr über 700 Teams mit.

WRO- und Roboteraktivitäten haben in Dortmund bereits Tradition: Dreimal (2013 – 2015) fand das Deutschlandfinale in Dortmund statt – zweimal im Rathaus und einmal in der Helmut-Körnig-Halle. Außerdem wurde das Schulnetzwerk „Roboter für Dortmund“ gegründet, in dem sich Schulen mit Roboter-AGs vernetzen können. „Durch die positiven Erfahrungen in Dortmund und das große Engagement für MINT-Themen in Nordrhein-Westfalen war es für unseren Verein einfach, den Standort Dortmund in NRW für eine Bewerbung für das Weltfinale auszuwählen“, erklärt Markus Fleige, Vorsitzender des Vereins.

Nach dem Deutschlandfinale soll nun im Jahr 2021 das Weltfinale der WRO nach Dortmund kommen. Im November 2021 sollen die zukünftigen Ingenieure, IT-Spezialisten und Erfinder aus über 70 Ländern zu Gast in den Dortmunder Westfalenhallen sein. 1.500 Kinder und Jugendliche werden als Teilnehmer erwartet, darüber hinaus mehr als 3.000 internationalen Gästen. „Zukunftsbranchen wie Informationstechnologien und Robotik sind heute in Dortmund angesiedelt und die hochqualifizierte Ausbildung von Nachwuchskräften schafft ein großes Innovationspotenzial für die Zukunft von Dortmund und Deutschland. Ein Weltfinale der World Robot Olmypiad passt daher perfekt zu unserem Standort Dortmund“, berichtet Oberbürgermeister Ullrich Sierau.

Im Herbst 2018 wurde bei der weltweiten WRO-Organisation eine Interessensbekundung abgegeben. In diesem ersten Bewerbungsschritt hat sich Deutschland mit dem Standort Dortmund bereits gegen zehn andere Länder durchgesetzt. Im zweiten und letzten Bewerbungsschritt tritt Deutschland gegen Südkorea an. Bis zum 1. September 2019 muss eine finale Bewerbung bei der weltweiten Organisation eingehen. „Unsere Voraussetzung für die Abgabe der finalen Bewerbung ist eine gesicherte Finanzierung. Daher möchten wir bis Sommer mindestens drei Viertel des nötigen Budgets gesichert haben“, erläutert Lukas Plümper, 2. stellvertretender Vorsitzender des Vereins.

Mit der Wilo-Foundation, der KARL-KOLLE-Stiftung, der Elmos-Stiftung, den Westfalenhallen Dortmund und der SIGNAL IDUNA Gruppe haben sich bereits einige Dortmunder Institutionen bereiterklärt, das Vorhaben im Falle der Austragung in Dortmund zu unterstützen. Der Verein freut sich über weitere Einrichtungen, die sich an der Finanzierung beteiligen möchten. Unter www.weltfinale2021.de gibt es weitere Informationen zum Vorhaben und eine Broschüre zur Bewerbung zum Download.

Statements ausgewählter Unterstützer

Prof. Dr.-Ing. Hans-Jörg Bullinger, Kuratoriumsvorsitzender der Wilo-Foundation
„Empowering young people” ist das Motto im Sinne der Talentförderung der Wilo-Foundation. Dazu gehört die Vorbereitung auf ein Leben und das Arbeiten in einer vernetzten Welt. Begeisterung für Technik zu wecken ist uns deshalb wichtig und Leuchttürme wie die World Robot Olympiad (WRO) in Deutschland sind eine große Chance zu zeigen, wie die Zukunft gestaltet werden kann.

Prof. Winfried Pinninghoff, Kuratoriumsvorsitzender der KARL-KOLLE-Stiftung
„Die KARL-KOLLE-Stiftung ist von dem Vorhaben, das World Robot Olympiad-Finale der Weltmeisterschaft 2021 in Dortmund zu veranstalten, begeistert und wird dieses Vorhaben umfassend unterstützen.“

Ulrich Leitermann, Vorsitzender der Vorstände, SIGNAL IDUNA Gruppe
„Mit der Austragung des Weltfinales der World Robot Olympiad im Jahr 2021 kann Dortmund zeigen, wie innovativ und attraktiv die Stadt ist. Dazu kann gezielt IT-Nachwuchs für unsere Stadt begeistert werden. Deshalb unterstützen wir die Bewerbung sehr gerne.“

Autor:

TECHNIK BEGEISTERT e.V. aus Menden (Sauerland)

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