After Work Lecture an der HSG - „Das späte Wochenbett"
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- Foto: hsg
- hochgeladen von Ernst-Ulrich Roth
Eine After Work Lecture (AWL) des Studienbereichs Hebammenkunde an der Hochschule für Gesundheit, hsg, Universitätsstraße 105, Raum 317) findet am Mittwoch, 19. Juni, von 16.30 bis 18 Uhr statt. In der AWL mit dem Titel „Das späte Wochenbett – neue Aufgaben und Herausforderungen für die Hebamme“ ist nach einer Präsentation von Ursula Jahn-Zöhrens, Hebamme und Autorin, eine Diskussion über die aktuellen Gegebenheiten und Ergebnisse geplant.
In Deutschland haben Hebammen die Möglichkeit Wöchnerinnen und ihre Kinder bis zu acht Wochen nach der Geburt im häuslichen Umfeld zu betreuen. Darüber hinaus ist dies bei Ernährungs- beziehungsweise Stillschwierigkeiten bis zum neunten Lebensmonat des Kindes beziehungsweise bis zum Ende der Stillzeit möglich. Dies ist weltweit einzigartig und eine große Chance um junge Familien in der aufregenden Zeit nach der Geburt umfassend begleiten zu können.
Diese Möglichkeit der Hebammenbetreuung wird noch nicht ausreichend genutzt. Es könnte daran liegen, dass das späte Wochenbett ein relativ neues Tätigkeitsfeld darstellt und Hebammen bisher noch keine ausreichenden Erfahrungen sammeln konnten. Ursula Jahn-Zöhrens wird die Aufgaben und Herausforderungen im späten Wochenbett darstellen und praktische Tipps geben.
Die After Work Lecture ist eine hsg-Veranstaltung. Sie wird gemäß der Berufsordnung für Hebammen und Entbindungspfleger (HebBO NRW) mit zwei Fortbildungsstunden zertifiziert. Teilnehmen können Studierende, Hebammen und Entbindungspfleger, Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger sowie alle an dem Thema Interessierten.
Anmeldungen bitte an kirsten.dommermuth(at)hs-gesundheit.de.
Autor:Ernst-Ulrich Roth aus Bochum |
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