Olympiabewerbung Rhein-Ruhr-City
Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch zur Konferenz des IOC
Die Hoffnung, die Olympischen Spiele an Rhein und Ruhr zu holen, schwindet. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte unlängst verkündet, mit Brisbane und der Region Queensland in nähere Verhandlungen treten zu wollen. Dazu äußerte sich heute auch Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch.
„Die IOC-Entscheidung, exklusiv mit Brisbane Verhandlungen für die Vergabe der Olympischen Spiele aufzunehmen, hat uns alle - augenscheinlich auch den DOSB-Präsidenten Hörmann - überrascht. Die Rhein-Ruhr-Region hat eine gute Bewerbung auf den Weg gebracht. Viele Stadien und Sportstätten, ein großer Teil der Infrastruktur und zahlreiche Hotelkapazitäten sind bereits vorhanden. Die Sportbegeisterung der Menschen in Bochum und der gesamten Rhein-Ruhr-Region ist riesengroß. Deshalb halten wir unser Angebot für die Olympischen und Paralympischen Spiele in den 2030er Jahren aufrecht. Auch Bochum bleibt an Bord.
Bochum wäre eine großartige Gastgeberin
Olympia kann nur gelingen, wenn die Bürgerinnen und Bürger die Idee auch unterstützen. Mit dem Ratsbürgerentscheid haben wir das legitimationsstärkste Mittel gefunden, um jedem Bürger und jeder Bürgerin in den beteiligten Städten eine Stimme zu geben. So können die Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stimme ein deutliches Zeichen für Olympia setzen. Ich bin davon überzeugt, dass das größte Sportereignis der Welt hierhin gehört, denn es verbinden sich damit großartige Chancen weit über den Sport hinaus: zum Beispiel für die Entwicklung maßgeblicher Zukunftsthemen wie der Digitalisierung und der Mobilität.
Aktuell ist Bochum mit einer Sportart beteiligt, doch ich kann mir perspektivisch auch ein, zwei oder drei weitere Sportarten – insbesondere Trendsportarten - vorstellen. Die Sportstadt Bochum bietet beste Voraussetzungen für das sportliche Großereignis olympische Spiele und wäre sicher eine großartige Gastgeberin.“
Autor:Sabine Beisken-Hengge aus Essen-Ruhr |
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