Frostig, aber spannend: Stadtspiegel-Leser bekamen bei Stadtrundgang besondere Einblicke
Den wärmenden Glühwein als krönenden Abschluss auf dem Mittelaltermarkt nahmen alle gerne an. Nach über zwei Stunden Stadtrundgang durch die Bochumer City und über den Weihnachtsmarkt war es doch etwas frostig. Doch dick eingepackt hatten die Stadtspiegel-Leser zuvor ihre wahre Freude an einer kurzweiligen, unterhaltsamen und informativen Stadtführung.
Es gibt schon einiges zu entdecken in der Bochumer Innenstadt. Und selbst die alteingesessenen Bochumer erfuhren bei den von Stadtführerin Michaela Schloemanns erfrischend vorgetragenen Informationen, Anekdoten und Geschichten noch so einiges Neues über ihre Stadt.
Auch über den „Goethe Bochums“ Dr. Carl Arnold Kortum und seine lesenswerte Jobsiade – eine dreiteilige Lebensbeschreibung eines verbummelten Theologiestudenten, dessen Examensprüfung der Kortum-Brunnen am Husemannplatz zeigt.
Die Geschichte des Kortumhauses wurde beleuchtet, an den Weltruhm Bochumer Gussstahlglocken durch die auf dem Rathausvorplatz aufgestellte Glocke erinnert und die Ampel aus dem Jahre 1932 erläutert, die die wachsenden Verkehrsströme dieser Zeit an der Kreuzung von Bongard- und Kortumstraße regeln sollte.
Ein Abstecher in die „Katakomben“ brachte den Sprung in die Neuzeit: zum hochmodernen Bahnhof Rathaus-Süd, der über die einzige unterirdische Brücke Deutschlands verfügt.
Selbstverständlich fehlten auch die Besonderheiten des Bochumer Weihnachtsmarktes nicht: vom Fliegenden Weihnachtsmann bis zum Haus der guten Taten. Krönender Abschluss war eine weitere kleine Führung über den Mittelaltermarkt rund um die Pauluskirche mit Wahrsagerei, Feuershow, Handwerksleuten und dem Abstecher in die Taverne mit heißem Glühwein.
Autor:Andrea Schröder aus Bochum |
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