Partnerschaft Iserlohn - Nyíregyháza
Jugendgruppe aus dem Checkpoint Iserlohn besuchte Ungarn
Iserlohn. Elf Jugendliche und zwei Betreuungskräfte vom Checkpoint Iserlohn haben vom 16. bis 19. September an dem internationalen Projekt "Europäischer Dialog für junge Menschen” in der ungarischen Partnerstadt Nyíregyháza teilgenommen. Dazu eingeladen hatten die Stadt Nyíregyháza und die dortige Jugendeinrichtung Mustárház (übersetzt: Senfhaus) neben der Stadt Iserlohn neun weitere Partnerstädte und befreundete Städte aus Österreich, Polen, Rumänien, der Slowakei und der Ukraine. Das Projekt wurde durch das EU-Programm "Europa für Bürgerinnen und Bürger” gefördert.
Kürzlich traf eine Abordnung der Jugendlichen des Checkpoint zusammen mit ihrem Betreuer Simon Tügel und dem Leiter des Checkpoint Iserlohn Timon Tesche Bürgermeister Michael Joithe im Iserlohner Rathaus. Dort berichteten sie von ihrem Aufenthalt in Nyíregyháza.
Dort standen zu Beginn des Projektes, wie Simon Tügel berichtete, natürlich das gegenseitige Kennenlernen der Teilnehmer und die Vorstellung der beteiligten Städte und Länder auf dem Programm. Danach begann die eigentliche Projektarbeit: In verschiedenen Workshops beschäftigten sich die Jugendlichen mit den Themen Umweltschutz, Krisensituationen, soziale Solidarität, Meinungsbildung und Interessenvertretung. Niklas Springer und Dario Tesche schilderten ihren Austausch in dem Workshop Umweltschutz, in dem die Themen Mülltrennung, Pfandsysteme und der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs sowie dessen kostenlose Nutzung einige der Schwerpunkte bildeten.
30 Jahre Partnerschaft
Zeitgleich fanden die Feierlichkeiten zu verschiedenen Städtepartnerschaftsjubiläen statt, unter anderem das 30-jährige Städtepartnerschaftsjubiläum von Nyíregyháza und Iserlohn, zu dem auch Bürgermeister Michael Joithe in die ungarische Partnerstadt gereist war. Die Jugendlichen konnten daher die Gelegenheit nutzen, um ihre Arbeitsergebnisse und Empfehlungen aus der Projektarbeit den Bürgermeistern der verschiedenen "Jubiläums-Städte” vorzustellen.
Neben der Arbeit in den Workshops gab es für die jungen Leute auch ein Begleitprogramm mit zahlreichen Aktivitäten wie einer Stadtrallye, dem Besuch eines traditionellen Festivals sowie Besuchen im Tierpark und im Erlebnisbad. Diese gemeinsamen Aktionen trugen dazu bei, dass die/der ein oder andere Iserlohner Jugendliche auch weiterhin Kontakte zu anderen internationalen Teilnehmern pflegt.
Bürgermeister Michael Joithe lobte das EU-Projekt als Möglichkeit für junge Menschen, auch mal über den Tellerrand zu gucken. Auch Timon Tesche begrüßte die willkommene Abwechslung für die Jugendlichen, um nach den Reisebeschränkungen in der Pandemie neue Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln.
Weitere Kooperationen zwischen dem Checkpoint Iserlohn und der Jugendeinrichtung Mustárház in Nyíregyháza sind geplant.
Autor:Lokalkompass Iserlohn-Hemer aus Iserlohn |
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