Von Reflux bis Fettleber – Experten des St. Anna Hospital Herne informierten über häufige gastroenterologische Erkrankungen

- Dr. Viktor Rempel (3. v. r.), Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie des St. Anna Hospital Herne und Nurettin Albayrak (3. v. l.), Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des St. Anna Hospital Herne, begrüßten gemeinsam mit weiteren renommierten Experten aus ganz Deutschland die Teilnehmenden zum 29. Gastroenterologischen Aschermittwoch.
- Foto: St. Elisabeth Gruppe
- hochgeladen von St. Elisabeth Gruppe Katholische Kliniken Rhein-Ruhr
Am Mittwoch, dem 05.03.2025, informierten Experten des St. Anna Hospital Herne gemeinsam mit weiteren renommierten Fachmedizinern im Rahmen der Fachveranstaltung „29. Gastroenterologischer Aschermittwoch“ über häufige gastroenterologische und viszeralmedizinische Erkrankungen in der Hausarztpraxis.
Erkrankungen im Verdauungstrakt sind in der Bevölkerung weit verbreitet. Allein von der Refluxkrankheit, die sich durch Rückfluss der Magensäure in die Speiseröhre äußert, sind Schätzungen zufolge etwa 10 % der deutschen Bevölkerung betroffen. Unbehandelt kann Reflux zu krankhaften Veränderungen der Speiseröhre führen, die sich zu Krebs entwickeln können. Auch die Fettleber ist ein zunehmendes Problem: Knapp ein Viertel der Erwachsenen ist davon betroffen. Wird eine Fettleber nicht behandelt, kann dies zu Leberentzündungen, Vernarbungen und in schweren Fällen zu Leberzirrhose führen. „Diese Erkrankungen gewinnen nicht nur in der Facharztpraxis, sondern vor allem in der hausärztlichen Versorgung zunehmend an Bedeutung“, erklärt Dr. Viktor Rempel, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie des St. Anna Hospital Herne. Aus diesem Anlass kamen an Aschermittwoch zahlreiche Interessierte in das Herner Krankenhaus, um sich über diese und weitere Themen zu informieren und sich über Diagnose und Behandlung nach aktuellen Leitlinien auszutauschen.
Vielfältiges Veranstaltungsprogramm
Neben Reflux und Fettleber standen auch zwei Trendthemen auf dem Programm: Das Reizdarmsyndrom, das vorwiegend Frauen betrifft und meist im Alter zwischen 20 und 30 Jahren erstmalig auftritt, sowie die mikrobiombasierte Medizin. Das Mikrobiom ist ein eigenes Ökosystem im Darm, das aus Billionen von Mikroorganismen besteht und verschiedenste Funktionen im Körper – darunter das Immunsystem – beeinflusst.
Darüber hinaus standen im Rahmen der Veranstaltung Atemtests in der Funktionsdiagnostik auf dem Prüfstand. Behandlungsempfehlungen bei Leberrundherden, also Veränderungen des Lebergewebes, und Informationen zur Cholezystektomie, einer OP zur Entfernung der Gallenblase, rundeten das Programm ab.
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