Mit Kunstverkauf Schulden tigen?
Beim Blick auf den Kontoauszug bilden sich Schweißperlen auf der Stirn. Das Geld reicht wieder nicht - obwohl man den Gürtel schon enger geschnallt hat - ein Weg aus den Schulden scheint es nicht zu geben. Wie vielen Menschen in Deutschland geht es so? Da hilft nur ein Kredit oder man muss Omas Tafelsilber zu Geld machen.
Hoffnungslos überschuldeten Kommunen wie Hagen geht es da nicht anders. Wenn einen die Zinsen für die aufgenommenen Kredite schier auffressen und die Bezirksregierung zum weiteren Sparen ermahnt, da muss auch ein Oberbürgermeister mal darüber nachdenken, was er so veräußern kann, um wieder einigermaßen auf den vielbesagten „grünen Zweig“ zu kommen. Da müssen dann städtische Grundstücke oder Gebäude dran glauben. Oder vielleicht sogar Kunstgegenstände. So grassierte in den vergangenen Tagen das Gerücht, der OB wolle ein Bild des Künstlers Ferdinand Hodler, „Der Auserwählte“, aus dem Hohenhof für ein paar Millionen Euro versteigern lassen. Ein Aufschrei des Entsetzens war überall zu hören. Und der OB wollte schließlich nichts mehr von einer Veräußerung wissen.
Was meinen Sie? Sollte man Kunstwerke verkaufen, um Geld ins Stadtsäckel zu spülen? Diskutieren Sie doch einfach mit....
Autor:Stephan Faber aus Iserlohn |
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