Projektidee "Energiespeicher Niederrhein"
SPD-Kreistagsfraktion beantragt Vorstellung des Projekts im Fachausschuss
Als eine „mögliche Option auf die zukünftige Energiegewinnung im Kreis“ hat der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Peter Kielmann, die Pläne der Thyssen Vermögensverwaltung GmbH bezeichnet, nahe der Stadt Wesel einen „Energiespeicher Niederrhein“ zu verwirklichen. Aus diesem Grund hat die SPD-Kreistagsfraktion den Antrag gestellt, das Projekt in der kommenden Umweltausschuss-Sitzung am 19. März vorzustellen.
„Eine wichtige Voraussetzung, um die Energiewende konkret vor Ort zu verwirklichen, ist der Auf- und Ausbau von Speichertechnologien für Strom aus erneuerbaren Energien“, unterstrich die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Kreistagsfraktion, Daniela Schwitt. Dazu könnte das Thyssen-Projekt, das gemeinsam mit der „PVG GmbH -Resources Services & Management“ verwirklicht werden soll, einen Beitrag leisten.
Die Grundidee des Projekts ist, in der Nähe des Ufermannshofs unterirdische Salzschichten - sogenannte Salinare – zu nutzen, um Kavernen zu errichten. Dort könnte man dann Druckluftspeicher für Energie einrichten.
Nach Angaben von Thyssen soll die Anlage in zehn Jahren in Betrieb gehen können. Dass die beiden Unternehmen dabei beabsichtigen, die Bürger im Rahmen des Projekts in den Entscheidungsprozess mit einzubinden, begrüßen Schwitt und Kielmann ausdrücklich.
Mit den geplanten Anlagen soll es möglich sein, eine Energie bereitzustellen, die der Maximalleistung von 150 Windkraftanlagen bei günstigen Windbedingungen entspricht. Die Realisierung eines solchen Projekts könnte damit möglicherweise einen Beitrag zur Systemstabilität und Versorgungssicherheit in der gesamten Region leisten, so Kielmann.
Autor:Peter Kiehlmann aus Wesel |
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