Pferde statt Autos, oder: Wie die Kreispolizei demnächst auf Verbrecherjagd geht
Innenminister Ralf Jäger macht sich wieder beliebt bei seiner Schutztruppe. Wie man hört, soll unter anderem der Fuhrpark der Kreispolizei Wesel stark reduziert werden: die Zahl der Streifenwagen von derzeit 54 auf 38 Stück, die Zivilfahrzeuge von 66 auf 52.
Uwe Melchers, Vorsitzender der Kreisgruppe Wesel der Polizeigewerkschaft, sieht den Streifendienst von diesen Plänen unbeeinträchtigt. Vor Großveranstaltungen könne es allerdings vorkommen, dass die Behörde bei einem Großeinsatz Fahrzeuge aus dem Nachbarkreis anfordern müsse. Klingt nicht sonderlich beruhigend, in Zeiten massiv steigender Einbruchsquoten und Straßenkriminalität.
Mein Nachbar glaubt gar zu wissen, dass einige Beamte sich bereits zum Reitunterricht angemeldet haben. Pferde gebe es ja zur Genüge und die eigneten sich hervorragend für Einsätze in Menschenansammlungen.
Da darf man gespannt sein auf den nächsten Blitzermarathon!
In diesem Sinne: ein einbruchsfreies Osterfest!
Autor:Dirk Bohlen aus Hamminkeln |
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