Rot-Weiß Mülheim freut sich über neuen Kunstrasenplatz
Das Grün strahlte mit der Sonne um die Wette. Als der SV Rot-Weiß Mülheim am Sonntag seinen neuen Kunstrasenplatz am Winkhauser Weg einweihte, hätte das Wetter an diesem traumhaften Oktober-Wochenende kaum besser sein können. Mit der Anlage in Eppinghofen ist das „Perspektivkonzept Fußball“ abgeschlossen.
13 Spielfelder hat der Mülheimer Sportservice seit 2008 neu oder zum größten Teil von Asche- in Kunststoffrasenplätze umgebaut. „Eine ähnlich gute Ausstattung haben nur vier weitere Städte ihn Nordrhein-Westfalen“, sagte Peter Hein, Vorsitzender des Verbandes Mülheimer Fußballvereine.
Beim Projekt am Winkhauser Weg durften sich die Verantwortlichen über eine Förderung des Landes in Höhe von 600.000 Euro freuen. Davon konnte neben dem Spielfeld auch eine Trainingsbeleuchtungsanlage Barrieren, Ballfangzäune, eine Pflasterung der Wege sowie eine neue Treppe zum Klubhaus finanziert werden. Auch die Laufbahn und die Sprunggrube für den Schulsport wurden überholt. Der Verein nahm gleich auch die Sanierung der sanitären Anlagen in Angriff. Aus Mitteln der Sportpauschale und der Mülheimer Wohnungsbaustiftung wurde ein Großteil davon bezahlt.
„Wir haben lange Zweifel gehabt“, sagt der Rot-Weiß-Vorsitzende Marcus Herrschaft. Da der Platz erst zwischen Juli 2004 und Mai 2005 grundlegend überholt worden war, stand der SV Rot-Weiß bei Liste der Kunstrasenplätze an letzter Stelle. „Die Wettbewerbsfähigkeit war ein echtes Problem für uns“, schilderte Herrschaft. Viele Spieler hätten den Verein aufgrund der schlechteren Möglichkeiten verlassen. Nun hätten alle Klubs wieder gleiche Voraussetzungen.
Autor:Marcel Dronia aus Mülheim an der Ruhr | |
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