Hauptausschuss gibt neuem Rennclub grünes Licht
Mülheims Pferdesport-Fans dürfen aufatmen: Der Erhalt von Renn- und Trainingsbetrieb auf der Rennbahn am Raffelberg ist am Dienstag einen entscheidenden Schritt näher gerückt. Der Hauptausschuss der Stadt sagte dem neu gegründeten Rennclub Mülheim bei nur einer Gegenstimme zu, in die Verträge des bisherigen Mülheimer Rennvereins Raffelberg einzusteigen, der Mitte November Insolvenz angemeldet hatte.
Damit übernimmt der neue Verein auch die Schulden in Höhe von etwa 1,5 Millionen Euro, hat aber einen - offenbar auch für die Politik schlüssigen - Wirtschaftsplan für drei Jahre aufgestellt. Dazu sollen auch Investitionen in die Rennbahn und ihre Gebäude zählen. "Es sind zwar neue Gesichter an der Spitze, aber endlich Experten ans Ruder gekommen", jubelte am Dienstag auch die Bürgerinitiative Pro Raffelberg.
Dem neuen Rennclub Mülheim gehören aktuell bereits 60 Mitglieder an. Erster Vorsitzender ist Karl-Dieter Ellerbracke. Nach dem notariellen Abschluss der Verträge am Donnerstag kann der RC endgültig mit dem Rennbetrieb beginnen. Das erste Rennen ist für Dienstag, 3. April geplant. Weitere Termin sind Mittwoch, 9. Mai, Montag, 16. Juli, und Samstag, 18. August.
Dem Antrag der BAMH-Fraktion auf eine öffentliche Verhandlung wurde zwar nicht stattgegeben, sie erreichte aber, dass der Ausschuss einen Alternativplan aufstellte, für den Fall, dass die Anlage mangels Zuspruch irgendwann doch nicht mehr für den Pferderennsport genutzt wird.
Autor:Marcel Dronia aus Mülheim an der Ruhr | |
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