Zur Ablehnung der Familienkarte: Wenn abschreiben, dann, der guten Sache wegen, aber richtig!

Natürlich begrüßt und freut es die FBG-Fraktion sehr, wenn ihre guten Ideen und Vorschläge im Kreis Wesel und seinen angehörigen Städten, darunter auch Moers, Anklang und breite Unterstützung finden. Wenn man jedoch wie Herbert Meylahn (W.U.R.M) bzgl. der „Familienkarte“ schon bei den Freien Bürgern abschreibt, dann sollte man, allein schon der guten Sache wegen, sich vorher mindestes inhaltlich damit beschäftigen, die bisherigen erarbeiteten Ereignisse berücksichtigen und Sachverhalte und Statements richtig wiedergeben.

Nach intensiven Recherchen und Vorberatungen der FBG-Fraktion, wurde ersichtlich, dass eine Einführung auf Ebene des Kreises Wesels wesentlich realistischer ist, als in einzelnen Kommunen (vergl. NRZ vom 30.06.2008 „FBG fordert Familienkarte“). Tatsächlich fand sich auch vor nicht all zu langer Zeit eine Mehrheit im Kreistag dafür. Allerdings zerbrach dieses Bündnis, wenn auch aus anderen Gründen.
Und nur genau dieses Vorhaben, die kreisweite Einführung der Familienkarte, unterstützt Moers Marketing Manager Michael Birr, wie in einem Gespräch mit der FBG-Fraktion deutlich wurde (vergl. RP vom 29.09.2008 „Rückenwind für Marketing-Mann Birr“).

Weiterhin stellen wir uns die Frage warum Ratsmitglied Meylahn nicht von seinem Recht Gebrauch gemacht hat, in den beiden vorberatenden Fachausschüssen zu der Verwaltungsvorlage Stellung zu beziehen!? Auch ein Änderungsantrag „Moers sollte zumindest Modellkommune werden, wenn der Kreis Wesel die Familienkarte einführt.“ konnte im Hauptausschuss nicht vernommen werden.

Claus Peter Küster führte jedenfalls im Hauptausschuss aus, dass die FBG-Fraktion nach wie vor die Einführung der Familienkarte im Kreis Wesel unterstützen werde.

Claus Peter Küster
Vors. FBG-Fraktion
http://www.fbg-moers.de

Autor:

Claus Peter Küster aus Moers

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