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Ibrahim Yetim, MdL, Kinderschutz ist in der Corona-Krise wichtiger denn je
100 renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Pädagogik und Sozialer Arbeit äußerten sich in einem dringenden Appell an die Politik sehr besorgt zum Kinderschutz unter den Bedingungen von Corona (siehe https://www.hr-inforadio.de/programm/themen/kinderschutz-in-der-corona-krise-grosse-sorge-ueber-die-situation-gefaehrdeter-kinder,interview-maud-zittelmann-kindeswohlgefaehrung-kinderschutz-wahrend-corona-pandemie-100.html).
Wenn Kitas nicht mehr betreten werden dürfen und Schulen schließen, fallen für einige Kinder wichtige Ansprechpartner bei Gewalterfahrungen oder sexuellen Übergriffen in der Familie weg.
„Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konnten nur einige Schlaglichter darauf werfen, was jetzt mit Kindern passiert, die Gewalt und Missbrauch erfahren haben oder davon bedroht waren. Als SPD-Landtagsfraktion setzen wir uns auf Landesebene dafür ein, dass Kinder, bei denen dadurch eine Gefährdung abgewendet werden kann, wieder an den Angeboten von Kitas und offener Ganztagsschule teilnehmen können. Grundlage dafür muss eine Einschätzung des örtlichen Jugendamts sein. Außerdem müssen alle landesweiten Zuschüsse für die Kinder- und Jugendhilfe weiter gezahlt sowie Online- und Telefonberatung als Fachleistungsstunden anerkannt werden“, so Ibrahim Yetim.
Für betroffene Kinder und Jugendliche sowie für hilfesuchende Familien gibt es verschiedene Anlaufstellen:
- Kompetenzzentrum Kinderschutz in NRW: www.kinderschutz-in-nrw.de mit einer Karte zu regionalen
und lokalen Anlaufstellen
- Kinder- und Jugendtelefon der Nummer gegen Kummer unter 116 111
- Elterntelefon der Nummer gegen Kummer unter 0800 – 111 0 550
- Hilfetelefon sexueller Missbrauch unter 0800-22 55 530
- Online-Beratung für Jugendliche der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung unter
https://jugend.bke-beratung.de/
- Online-Beratung für Eltern der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung unter https://eltern.bke-
beratung.de/
Autor:Konrad Göke aus Moers |
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