Retter helfen nach Unwetter in Düsseldorf
Sturmschäden machen den Menschen in Düsseldorf nach dem Unwetter von Montag schwer zu schaffen, nun rollt Hilfe aus dem Kreis Unna. Die Bezirksregierung Arnsberg schickte die 5. Kreisbereitschaft am frühen Morgen zum überörtlichen Einsatz in die Landeshauptstadt am Rhein.
Feuerwehrleute aus Bergkamen, Kamen, Unna, Schwerte und Fröndenberg packten in der Nacht ihre Sachen, trafen sich dann am Morgen an der Kreisleitstelle in Unna. Alfred Krömer, Leiter der Berufsfeuerwehr in Lünen und stellvertretender Kreisbrandmeister und Heinz-Jörg Sommer aus Fröndenberg führen den Verband. Feuerwehrkräfte für die Bereitschaft kommen auch aus dem Kreis Soest und der Stadt Hamm. "Wie lange der Einsatz dauert, das ist noch nicht klar und hängt auch von der Wetterlage ab", sagte Holger Stoltefuß, Abteilungsleiter der Abteilung Bevölkerungsschutz beim Kreis Unna am Morgen auf Anfrage. In Düsseldorf ist die Lage nach dem Unwetter von Pfingstmontag noch immer angespannt: Bürger meldeten der Feuerwehr mehr als 2.300 Schäden, bis Mittwochmorgen war ein Viertel davon abgearbeitet. Allein auf der Kaiserswerther Straße, einer der großen Verkehrs-Schlagadern in Rhein-Nähe, sägten die Einsatzkräfte über hundert Bäume. Die Feuerwehrleute der Kreisbereitschaft sind die Ablösung für die erschöpften Kräfte in Düsseldorf. Die 5. Kreisbereitschaft ist in der Bekämpfung von Wetterlagen im Moment schwer im Thema. Zur gleichen Zeit fuhren die Helfer vor einem Jahr zum großen Elbehochwasser in den Kreis Lüchow-Dannenberg.
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