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Beiträge zum Thema gedicht

Kultur
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GEDANKEN IN DIE ZUKUNFT
Krieg und Frieden - Putin...

Was geht vor in seinem Kopf / was treibt ihn an? Ist es die Angst / bald nicht mehr der Größte zu sein? Die Angst davor / dass "sein" Volk sich von ihm abwendet? Hört er das Klagen der trauernden Mütter um ihre gefallenen Söhne? Die immer lauter werdenden Stimmen der Unterdrückten / die mit brutaler Gewalt stumm gemacht werden? Die von der Bildfläche ausradiert werden / mit tödlichem Gift? Will er Geschichte schreiben / mit Lügen und Gräueltaten? Vergangenheit und Irrungen aufleben lassen /...

  • Goch
  • 16.03.22
  • 9
  • 5
LK-Gemeinschaft

Gedicht zum Krieg
Verlorene Kindheit

Väter, Söhne und Brüder,  Marionetten des Todes,  sie töten und sterben ohne zu verstehen wofür! Beissender Gestank der Vernichtung, modernde Fäulnis des Gewissens,  kein Halt vor fragenden Kinderaugen,  gefüllt mit Tränen und Furcht.  Einsame Herzen auf der Flucht vor dem Morgen! Sirenen in der Nacht rufen zum Schutz in die Keller, ohrenbetäubende Explosionen zerstören die kleinen Seelen, das Lachen für immer verloren,  begraben unter den Trümmern der Häuser.  Anstatt Vogelgesang und blühende...

  • Monheim am Rhein
  • 15.03.22
  • 4
  • 1
Kultur

Freiheit
Mit den Federgedichten einen Drachen reiten

Gestärkt und gut gelaunt verlassen wir dieses urige, abgelegene Dorf. Einige Kinder begleiten uns noch eine Weile. Ihre Neugier lässt sie scheinbar nicht los und wir haben das Gefühl, obwohl ein sprachlicher Austausch nicht möglich ist, dass sie so viel wie möglich von uns aufsaugen wollen. Wir sind verblüfft von ihrer Offenheit und lassen uns von ihrer Unbeschwertheit anstecken. Obwohl wir kein Wort verstehen, redet die Rasselbande noch eine ganze Weile auf uns ein. Nur anhand ihrer Gesten, an...

  • Essen
  • 14.03.22
  • 9
  • 4
Kultur
Foto: Pixabay

So leicht lasse ich mich nicht unterkriegen!
Trotzdem

Trotzdem! Manchmal, wenn der Alltag schwer, das Leben nicht schön, stelle ich mich quer, mache weiter. Trotzdem! Wenn die Sonne nicht scheint, der Himmel dicke Tränen weint, schieb ich die Wolken weg, spring über die Pfützen. Trotzdem. Quält mich eine Krankheit gar zu sehr, stelle ich mich bewusst quer, arbeite auf die Gesundheit hin. Trotzdem. Kommt der Krieg vor unsere Haustür an, helfe ich, so gut ich kann mit Rat und Tat - ohne jede Frag. Fällt mir das Laufen zu schwer, mit Stock und...

  • Schwelm
  • 12.03.22
  • 2
  • 1
Natur + Garten
Zierbirne, am 11. März 2022

Zierbirne, ein Gedicht

Die Blüte rosenknospig treibt / so viele zählst du nicht Von Flechten eingewickelt sie / wie Sträuße dicht an dicht Mehr...

  • Bedburg-Hau
  • 11.03.22
Kultur
Hochheimer Kinder
Foto: Iris Schmitz

Er kann gar nicht laut genug sein, der Schrei!
Schrei nach Frieden

Schrei nach Frieden! Wenn ich mich heute so in der Welt umseh, brennend die Tränen in meinen Augen steh’n. Egal, wohin ich mich wende und schau Bomben und Terror mir rauben den Glaub’ an das Gute im Menschen, an den Frieden in der Welt - um unsere Erde ist es wahrlich schlecht bestellt! Ich sehe die Tränen, die Verzweiflung, das Leid, Kinder, denen das Entsetzen aus den Augen schreit. Unvermeidbar folgt Hungersnot jedem Krieg, die beseitigt, was vom Bombenterror übrig blieb. Kinder und Alte...

  • Schwelm
  • 09.03.22
  • 5
  • 5
Natur + Garten
Kirschmirabelle, 5. März 2022

Kirschmirabelle, ein Gedicht

Der Mutterbaum wuchs häuserhoch / vom Nachbarn umgelegt Ein Kern einst fiel auf meine Seit‘ / er spross und ward gehegt Die Bienen summen schon in März / ein Schmetterling kommt bald Im Sommer dann ein Vogelnest / worin sich Leben regt Mehr...

  • Bedburg-Hau
  • 05.03.22
  • 2
Kultur

Heute schon gelacht mit Humor in Gedichtform?
Das Gedicht der Woche (Die Geburtstagsüberraschung)

Das heutige Gedicht der Woche stammt aus dem zweiten Band meiner "Geschichten die das Leben schrieb". Es handelt von einer Geburtstagsüberraschung. Viel Spaß beim Lesen und ein schönes Wochenende wünscht Wolfgang Reinisch (der Magier) Die Geburtstagsüberraschung Als Opa neulich 80 wurde stand eine große Feier an, zu der viele geladen waren  wie man sich ja denken kann. Und tags zuvor verriet der Enkel dem Opa, der voll Neugier war, dass Oma sich ’ne Überraschung überlegt hat, völlig klar! ’ne...

  • Iserlohn-Letmathe
  • 04.03.22
Kultur
Bild von  Pixabay

Mein ganz persönlicher Friedensapell
Hört auf!

Hört auf! Die Sonne lacht, das Frühjahr naht, doch der Blick in die Zukunft mich bange macht. 77 Jahre nach dem letzten Krieg ein Mächtiger erneut die Angst von der Leine liess. Ich hab noch die Trümmer in der Kindheit vor Augen, durfte den Kriegsgeschichten der Erwachsenen lauschen und wuchs heran mit dem starken Willen, den Frieden in der Welt zu finden. Doch wo ist er, dieser Friede? Mittlerweile gibt es zahlreiche Kriege überall und jetzt ganz in der Nähe. Das Herz wird mir schwer und mit...

  • Schwelm
  • 27.02.22
  • 1
  • 1
Kultur

Balladen
Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland, Ein Birnbaum in seinem Garten stand, Und kam die goldene Herbsteszeit Und die Birnen leuchteten weit und breit, Da stopfte, wenn's Mittag vom Turme scholl, Der von Ribbeck sich beide Taschen voll, Und kam in Pantinen ein Junge daher, So rief er: »Junge, wiste 'ne Beer?« Und kam ein Mädel, so rief er: »Lütt Dirn, Kumm man röwer, ick hebb 'ne Birn.« So ging es viel Jahre, bis lobesam Der von Ribbeck auf Ribbeck zu sterben kam. Er fühlte sein Ende. 's war...

  • Essen-Ruhr
  • 21.02.22
  • 2
  • 1
Kultur
1949

Es ist mehr als 70 Jahre her..
Als ich ein Kind war

Als ich ein Kind war Als ich ein Kind war, war die Welt für mich noch heil. Ich hatte Vater und Mutter, die Großeltern nahmen teil an meinem Tag, der mit Spielen und Springen so friedlich verlief in allen Dingen. Wir hatten nicht viel, ich lernte teilen mit den Geschwistern im Großen und im Kleinen. Im Bett wurde gekuschelt, meist zu zweit, alle Klamotten wurden an die Jüngeren weiter vererbt. Der Ball gehörte allen, die Murmeln abgezählt - Süßigkeiten waren sehr selten in dieser kleinen Welt....

  • Schwelm
  • 21.02.22
Kultur
Foto: Pixabay

Diesen Wunsch höre ich seit kurzem täglich:
Bleib gesund!

Bleib gesund! “Bleib gesund!“ Dieser Rat, alltäglich wohl gemeint uns alle voller Sorge jeden Tag vereint. Wenn ich mir die gemeldeten Zahlen anschau, die Ängste um die Gesundheit ich jedem glaub. Bleib gesund! Die Pandemie treibt vor sich her alle Menschen. Wie Lemminge sich stürzen ins Meer, so verschwindet einer um den anderen in Quarantäne, wo wir uns scheinbar sicher wähnen. Wir wissen, einmal erreicht es sicher auch uns - aber so lange möchte ich bleiben gesund! Und ich hoffe, dass es...

  • Schwelm
  • 20.02.22
Kultur
Foto: Pixabay

Dieser Satz gilt für uns alle!
Du bist wie Du bist!

Du bist wie Du bist! Du bist wie du bist und das ist gut! Unverkennbar du selbst - manchmal braucht man dazu Mut. Auch ich bin wie ich bin und so fühl ich mich wohl, auch wenn mancher Mitmensch es nicht tolerieren will. Du bist groß und ich bin klein, du bist dunkel, ich fast weiss. Ich bin ein absoluter Durchschnittstyp, der dein Denken und Handeln nicht immer versteht. Ich bin laut und rede oft viel, du bist nachdenklich und dabei still. Ich bin alt, gemütlich rund, du bist...

  • Schwelm
  • 16.02.22
LK-Gemeinschaft
13. Februar 1934 - 14. Juni 2013
18 Bilder

Erinnerungen... an Mama
Meine Mama - Für Dich solls rote Rosen regnen... von Bruni - Zum Geburtstag am 13. Februar

Für Dich solls rote Rosen regnen 🥀💗🥀💗🥀💗🥀💗🥀💗🥀💗🥀💗🥀💗 Meine Mama Mit den Augen voller Liebe - hast Du mich damals angesehn als ich nach einer sanften Wehe - aus Deinem Bauche - musste gehn! Für Dich solls rote Rosen regnen alle Liebe die ist Dein und niemals wirst Du von uns gehen wirst für immer bei uns sein! Sehr zart war ich - ja fast zerbrechlich und Du in Angst - ich pack es nicht doch alle Sorge unbegründet denn ich, ich wollte hin zum Licht! Für Dich solls rote Rosen regnen alle Liebe die...

  • Düsseldorf
  • 13.02.22
  • 11
  • 5
Kultur

So rührend können Kinder in der Liebe sein!
Erste Liebeszeichen

Erste Liebeszeichen Mit strahlenden Augen eine Jungenhand streckt die ersten Blümchen mir entgegen, selbst gepflückt. Mit sorgfältigem Eifer hat er ausgesucht diese Blumen, die schon aus dem Rasen geguckt. “Für Dich, liebe Oma!“ in seiner Stimme schwingt so viel Liebe, die er mir entgegen bringt. Ich stelle die kleinen Blüten in ein Medikamentenglas, das gerade die richtige Größe hat. Hier lachen mich die Blümchen in der Küche an, mit Augen und Herz ich mich daran erfreuen kann. Und ich spüre...

  • Schwelm
  • 13.02.22
Kultur

Wie schön, wenn man träumen darf...
Rosentraum

Rosentraum Rosen - ein Duft, ganz zart mich kurz umweht und vor meinem inneren Auge entsteht das Bild von einem wundervollen Rosenstock, mit vielen bunten Blüten bestückt. Es ist die Vorfreude auf einen warmen Sommertag, der in meiner Phantasie lässt den Wunsch werden wach nach vielen Blumen, üppigen Farben, nach dem Wind, der zart streichelt über Stirn und Wangen. Tief sinke ich in die Träume hinein, will nicht länger im nassgrauen Wintertag sein. Ich male mir einen Garten voller Blütenträume,...

  • Schwelm
  • 10.02.22
LK-Gemeinschaft

„Haus Constanze“ in Wesel-Diersfordt
Gedicht aus dem „Haus des Schreckens“

Nein, es ist jetzt nicht die Zeit der rauschenden Kastanien, aber im Digitalisierungsrausch (digital wird’s egal), erwischte mich ein hochdeutsches Gedicht unseres  Mundartpoeten Chird Hardering, das er während eines Erholungsurlaubs in der Nähe von Wesel verfasste. Wann wissen wir nicht. Hier suchte und fand der Mülheimer Gerhard Hardering einst Entspannung in Waldluft und - ruh und beschrieb es in einem der wenigen hochdeutschen Gedichte, die er verfasste. Ich fand es undatiert in seinem...

  • Mülheim an der Ruhr
  • 08.02.22
Kultur

Wenn man genau hinschaut, sieht man:
Mein Nächster

Mein Nächster Schon in der Bibel kann man es lesen: „Du sollst deinen Nächsten wie dich selbst lieben!“ Doch wer ist mein Nächster? Ich schau mich um und seh so viele Menschen um mich herum. Wer ist mein Nächster? Ist es das Kind, welches brüllt Ohren zerreissend, Dreck und Rotz verschmiert? Ist es die Nachbarin, die über den Zaun hämisch lacht und verkündet, wer was wie wo falsch gemacht? Oder seh ich den Nächsten im Bettler am Straßenrand, der beharrlich die Dose hinhält, so penetrant? Ist es...

  • Schwelm
  • 07.02.22
  • 2
  • 2
Kultur
Olympiastadion in Peking

Olympia 2022 - ein Spektakel auf rotem Grund!
Rote Friedenstaube

Rote Friedenstaube Olympia - gelandet ist die Friedenstaube in einem Land, von dem ich glaube, dass die rote Fahne symbolisiert der Menschen großes Heer, das durchschreitet ein riesiges Tränenmeer! Tränen, die vergossen wurden von jenen, die nicht sich fügten der Mächtigen Pläne. Tränen der kleinen Völker, fast vergessen, die am Rande der Welt ihr Leben fristen. Doch die Taube ist im Taubennest gelandet - Sportler vieler Länder für kurze Zeit verwandeln die durchsichtige Blase der olympischen...

  • Schwelm
  • 05.02.22
Natur + Garten
Till-Moyland, am 4. Februar 2022. Tillerfeld.
2 Bilder

Lichun, 立春, Frühlingsanfang, ein Gedicht

Es folgt der Herde überall / dann plötzlich fort es springt Das Lamm der Freiheit ungewohnt / das Blöken kläglich klingt Der Frühling dem noch jungen Jahr / die kalte Schulter zeigt Mit ein, zwei Sprüngen schnell zurück / es zu der Mutter dringt => Mehr... In diesem Jahr fing das Chinesische Neujahr am 1. Februar an, was an sich schon als Frühlingsanfang gefeiert wird. Es gibt auch einen zweiten Frühlingsanfang, der meistens auf den 4. Februar fällt. Nach diesem Kalender wird das Jahr in...

  • Bedburg-Hau
  • 04.02.22
  • 1
Kultur
Foto:Pixabay

Warum schreibe ich?
Darum...

Darum.. Nach einem Monat der großen Ehre als "Bürgerreporterin des Monats" ich wäre gerne weiter im Fokus der Aufmerksamkeit. Doch das wäre nicht gut für meine Eitelkeit und ich gebe den Titel gerne weiter an den nächsten Bürgerreporter  bis zum kommenden ersten Tag des März. Und so geht die Auswahl weiter als Staffelstab der fleissigen Schreiber! Und ich mache weiter - warum? Darum... Vorgelebt von den erzählenden Alten, die alle Geschichten im Gedächtnis verwalten, bringe ich meine Gedanken...

  • Schwelm
  • 01.02.22
  • 1
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Natur + Garten
Am Bahnhof in Till-Moyland, Gemeinde Bedburg-Hau

Zum Chinesischen Neujahr am 1. Februar 2022

Die Buchenhecke winterlich / sie raschelt in dem Wind Ein Rastplatz für die Spatzenschar / wo Tschilpen gleich beginnt Die Krokusknospen sind bereit / und eine öffnet sich Fürs Neue Jahr ein Blütenband / sich farbenfroh entspinnt Verschiedene Neujahrsgedichte: A B C D E F G => Andere Gedichte In diesem Jahr 2022 fängt das Neujahr für den asiatischen Raum, sofern man an Traditionen festhält, am 1. Februar an. Das Jahr beginnt immer mit einem Neumond und wird auch empfunden als Frühlingsanfang....

  • Bedburg-Hau
  • 01.02.22
Kultur

Kleiner Schatz
Die Federgedichte und russischer Kartoffelbrei

Vielleicht ist es momentan gar keine so kluge Idee nach Russland zu reisen. Aber für uns spielen Raum und Zeit ja keine Rolle, daher denken wir uns einfach in eine Zeit, in der unproblematisch ist – in jeglicher Hinsicht. Wir erreichen das Ziel inmitten des Schmetterlingsschwarms. Und es ist Zeit sich von ihnen zu verabschieden, damit sie wieder in ihre Heimat zurückkehren können. Sanft setzen uns die bunten Falter in einer endlos wirkenden Graslandschaft ab. Wir blicken ihnen noch eine...

  • Essen
  • 31.01.22
  • 7
  • 3
Kultur

Auch eine Scherbe kann Erinnerungen wecken...
Nur eine Scherbe

Nur eine Scherbe Es war einmal ein geliebte Tasse, die jeden Morgen den Kaffee brachte. Inmitten von Rosen “Liebling“ geschrieben stand, mit Goldrand verziert sie mich verband in der Erinnerung an den Vater vor vielen Jahrzehnten. Danach die Tasse mir freundlich diente als Tropfenfänger unter der Kaffeemaschinendüse - bis sie hinab flog auf die Küchenfliese. Dort zerbrach sie in viele einzelne Stücke, nur der Schriftzug “Liebling“ mich angeschlagen anblickte. Er erzählte vom kleinen Kaffeeglück...

  • Schwelm
  • 31.01.22