Überraschung bei Radtour
Eigentlich will Helge Kondring wieder einmal „nur“ kräftig in die Pedale treten, als er an der Radtourenfahrt „Walsteder Kleeblatt“ teilnimmt. Doch dann kommt alles etwas anders.
Am Verpflegungsstützpunkt Schloss Oberwerries wird er gebeten, doch möglichst um 14 Uhr an der Veranstaltungsbühne des Bundesradsport-Treffens auf dem Kirchplatz in Werne (Lippe) zu sein. Gut 40 Kilometer hat der Aktive der Radsport-Gemeinschaft Hene (RSG) da noch vor sich. Genug Zeit, darüber nachzudenken, was man da wohl von ihm wolle.
Umso größer dann die Überraschung, als er in Werne auf die Bühne gebeten und für sein Engagement und das seines Vereins RSG Herne um das Lukas-Hospiz geehrt wird. Denn die Benefiz-Tour: „Wir radeln für das Herner Lukas-Hospiz“, die bereits sieben Mal stattfand, hat in der Radsport-Szene einen guten Klang.
Hospiz-Tour hat guten
Namen in Radler-Szene
Das sei schon eine Flasche guten Rotweins vom Kap der Guten Hoffnung wert, meint Hans-Gerd Schoofs vom Radteam Hamm und drückt Kondring Flasche und Mikrofon in die Hand, um einige Sätze zur Hospiz-Arbeit zu sagen. – Der Herner, der eigentlich mit dem Rad nach Hause wollte, nimmt dann mit einer vollen Weinflasche im Gepäck doch lieber den Zug für den Rückweg.
Autor:Rainer Rüsing aus Herne |
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