Liebesgruß! An die Kunst, an die Künstler und an Kalkar! Gründung der Kunst Akademie Kalkar.
„Salut d’Amour“, „Liebesgruß“ hieß das Stück von Eduard Elgar womit Magdalena Łapaj-Jagow (Saxophon) und Jan Szopinski (Klavier) die feierliche Bekanntgabe der Gründung der „Kunst Akademie Kalkar e.V.“ abschlossen. Ein passendes Werk, weil aus den Beiträgen der drei Sprecher tatsächlich viel Liebe für die Kunst an sich, aber auch für die Künstler die früher in Kalkar tätig waren und Liebe für die Stadt Kalkar sprach. Hintereinander nahmen der stellvertretende Bürgermeister Günter Pageler, der 1. Vorsitzende des neugegründeten Vereins Prof. Dr. Herbert Hockauf und der 1. Vorsitzende des „Vereins der Freunde Kalkars e.V.“ Karl-Ludwig van Dornick das Wort und berichteten über Geschichte der Kunst in Kalkar, den Gestaltungswillen der Bürger und den berufenen Künstlern, und natürlich über die Hoffnung, dass die Entwicklung der bildende Kunst erneut, wie in früheren Zeiten in Kalkar der Fall war, eine neue Blüte erlebt.
Im Beginenhof, Kesselstraße 20, stellten sich nachmittags einige zukünftige Dozenten in Workshops vor. Prof. Dr. Herbert Hockauf hat auf witzige Weise diesen „Salut d’Amour“ praktisch dargestellt, als er seinen Hörern sagte, Eltern und Großeltern erfreuen sich immer wenn Kinder und Enkelkinder ihnen Zeichnungen schenken. In den Workshops sollen nun die Eltern und Großeltern für die Kinder was machen! Und es wurde wirklich begeistert gearbeitet in seinem Linoldruckworkshop! Die Kalkarer Künstlerin Christel Verhaelen führte den Druck von Radierungen vor. Andere Dozenten waren Fons van Dommelen, Modellieren, Daniel Zerbst, Malerei und Joseph Bakir, Sandskulpturen. Nach einem unterhaltsamen Vortrag mit Bildern, manche preisgekrönt, erhielt Fotograf Klaus Tamm einen Applaus.
Autor:Jan Kellendonk aus Bedburg-Hau |
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