Keine Forensik in Hattingen
Kein Platz für die Errichtung einer forensischen Klinik sieht die Bürgermeisterin in Hattingen. In einem Schreiben an die zuständige Landesministerin, Barbara Steffens, schreibt Dagmar Goch, dass sie es grundsätzlich „für den richtigen Weg hält, die Städte selbst in den Suchprozess einzubeziehen.“
Letztlich käme aber nach den ausführlichen Untersuchungen der Stadtverwaltung eine Ansiedlung in Hattingen nicht in Betracht.
Wie Bürgermeisterin Dagmar Goch der Ministerin mitteilt, „liegt die größte unbebaute Fläche in öffentlicher Hand mit 0,8 Hektar weit unter der angefragten Größe von circa fünf Hektar.“ Selbst im größten Gewerbegebiet, dem Gewerbe- und Landschaftspark Henrichshütte, bestehe keine zusammenhängende Fläche von fünf Hektar Größe. Zudem käme die Nutzung gewerblicher Bauflächen wegen des Mangels an noch freien Gewerbeansiedlungsflächen in Hattingen für die Stadt nicht in Betracht.
„Auf der Grundlage unserer Prüfung ist also abschließend festzustellen, dass auf unserem Stadtgebiet kein geeignetes Grundstück für die Errichtung einer forensischen Klinik vorhanden ist“, so die Bürgermeisterin abschließend in ihrem Schreiben an die Landesministerin Barbara Steffens.
Autor:Dr. Anja Pielorz aus Hattingen |
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