„Wo geht´s denn hier nach Königsberg?“
Zwei von drei Menschen über 75 haben im 2. Weltkrieg und der unmittelbaren Nachkriegszeit traumatische Erfahrungen erlebt, die bis in die Gegenwart Auswirkungen haben. Diese Traumafolgen sind unsichtbare Regisseure hinter dem Verhalten alter Menschen, das unerklärlich scheint. Manchmal lebt der Krieg noch im Wohnzimmer.
Frauen und Männer haben unterschiedliche Gewalterfahren im Krieg gemacht. Entsprechend entwickeln sich die Traumafolgen zu unterschiedlichen Themenbereichen. Deswegen ist es notwendig, von den kriegstraumatischen Erfahrungen und Auswirkungen zu wissen und zu lernen, wie man praktisch damit umgehen kann.
Wie zeigen sich Kriegstraumata jetzt im Alltag? Hintergründe von Traumata und ihren Folgen sowie Praxisübungen und kreative Hilfen an Hand von Alltagsbeispielen werden thematisiert. Die Veranstaltung richtet sich an Fach-kräfte aus der Altenpflege, Angehörige und Interessierte sowie SchülerInnen der Altenpflegeausbildung.
Termin: Dienstag 04. August, 18.00 - 20.30 Uhr
Ort: Saal Agen, Empfangsraum im Rathaus
Referentin: Gitta Alandt, kreative Leibtherapeutin und Leiterin des Projektes „Alter und Trauma“ (ISI e. V.)
Anmeldung: erbeten bei der AWO Anlaufstelle gegen sexuelle Gewalt, Tel. 02064 621 850
Autor:Karin Budahn-Diallo aus Dinslaken |
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