Leserbrief zur städtischen Dachbegrünung
Über die Wertschätzung bürgerschaftlichen Engagements

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Zum Thema "Dachbegrünung" erreichte die Redaktion dieser Leserbrief ...

Die lokale Presse berichtete im Mai diesen Jahres ausführlich über Dachbegrünung und das diese von der Stadt Dinslaken gefördert wird. Nach diesem stellten wir einen formlosen Antrag vor Beginn der Arbeiten. Wir haben eine Dachfläche von vier Garagen begrünt. Kosten: 2100,-€ und viel Arbeit, da dieses komplett in Eigenleistung erledigt wurde.

Heute kam dann der ablehnende Bescheid der Stadt Dinslaken. Es ist keine Förderung nach dem Hof – und Fassadenprogramm der Stadt Dinslaken möglich, da wir leider nicht im dem festgelegten Rahmen zur Innenstadt gehören. Wir wohnen auf der Moltkestraße zwischen Amtsgericht / Finanzamt und der Arbeitsagentur / Post.
Bisher waren wir der Meinung, in der Innenstadt zu wohnen. Von dieser Dachbegrünung profitieren nicht nur die Natur, sondern hierauf blicken ca. 30 Wohneinheiten aus der Nachbarschaft.

Wenn man sich den von der Stadt geförderten Bereich ansieht, gibt es dort überwiegend Satteldächer. Zitat aus dem Ablehnungsbescheid:“ Mit einer Dachbegrünung ergeben sich nicht nur Vorteile für das Mikroklima, wie der Reduzierung der Umgebungstemperatur. Eine begrünte Dachfläche bietet auch den Vorteil, dass Regenwasser durch die Substratschicht gespeichert und nicht direkt in das Kanalnetz abgeleitet wird. Insbesondere bei Starkregen schützt dies vor Überschwemmungen.“

Hier haben wir wirklich das Gefühl, bürgerschaftliches Engagement wird von der Stadt Dinslaken gewünscht und wertgeschätzt. DANKE!

Herzliche Grüße
Fritz Middendorp & Olaf Straberg

Autor:

Lokalkompass Kreis Wesel aus Wesel

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