. . .und tschüss Old Wattsche - eine Abschiedskolummne
„Mensch ging das aber schnell!“ So beschreibt Stephan Sulke in einem Chanson, wie rasch für ihn Zeit vergangen ist. Nun kann ich einstimmen. 28 Jahre habe ich für den Stadtspiegel die Feder geführt. Doch am 28. Juni war die letzte Schicht.
Als ich am letzten Freitag meinen Schreibtisch aufräumte, fielen mir „gut weggepackte“ Fotos in die Hände. Bilder aus den Gründerzeiten des Stadtspiegel, der am Anfang „WAT zum Sonntag“ hieß. Ich erinnerte mich an Erlebnisse und hatte das Gefühl, sie hätten erst gestern(oder vorgestern) stattgefunden.
Mensch ging das aber schnell: Wattenscheids Kampf für eine Rückgemeindung, Aufstieg der SGW in die 1. Bundesliga, der Niedergang des Hauses Steilmann, Altlasten auf den Zechenbrachen, A40-Ausbau, Besuch der persischen Ex-Kaiserin.
Ich habe viel miterlebt, viele interessante und liebenswerte Menschen kennen gelernt. Ich danke ihnen für die freundlichen Begegnungen, die mich zum Lizenz-Wattenscheider werden ließen.
Mein Dank gilt auch allen (ehemaligen) Stadtspiegel-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mir kollegial (und manchmal auch mit Nachsicht) zur Seite gestanden haben. „Man geht nie so ganz“, heißt es in einem Lied. Deshalb werde ich weiteres Geschehen in der Hellwegstadt im Lokalkompass verfolgen.
Hol Pohl Old Wattsche!
Autor:Wolf-Dedo Goldacker aus Wattenscheid |
2 Kommentare
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.