Polizei appelliert: Geschwindigkeit an Schnee und Eisglätte anpassen!
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- Die Winterdienste haben in diesen Tagen alle Hände voll zu tun, um die Straßen frei zu halten. Foto: Krusebild
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Die Zahl der Verkehrsunfälle im Kreis Recklinghausen und Bottrop ist seit Beginn des Schneefalls am Montag deutlich zurückgegangen. Offensichtlich hat sich die Vielzahl der Fahrer auf das Wetter eingestellt und die Fahrweise angepasst. Bei den wenigen Unfällen, die noch zu verzeichnen sind, ist es überwiegend zu Blechschäden gekommen.
Dass es aber immer noch Fahrer gibt, die die Geschwindigkeitsbeschränkung nicht so genau nehmen, zeigen die Ergebnisse der Kontrollen der Polizei, die trotz Schnee und Eisglätte auf den Straßen blitzt und lasert. Auch wenn man glauben könnte, dass bei diesem Wetter keiner mehr zu schnell fährt - die Ergebnisse der letzten drei Tage zeigen das Gegenteil.
Bei den Geschwindigkeitsmessungen am Montag, 14. Januar, gab es für die Verkehrspolizisten viel zu tun. In Herten an der Paschenbergstraße wurden innerhalb von etwas über fünf Stunden insgesamt 62 Temposünder festgestellt - bei erlaubten 30 km/h. Trauriger Spitzenreiter war die Messstelle am Westring in Recklinghausen, wo innerhalb von nicht einmal vier Stunden 150 Verstöße geahndet wurden.
In Castrop-Rauxel fielen am Mittwoch gleich zwei Fahrer auf, weil sie mehr als 20 km/h zu schnell waren (bei erlaubten 30 km/h). Die höchste gemessene Geschwindigkeit an der Herner Straße war 54 km/h. Die Fahrer erwarten jetzt eine Geldbuße und Punkte. Daneben wurden noch zehn weitere Fahrer erwischt, die so schnell waren, dass sie ein Verwarngeld bezahlen mussten.
Die Polizei Recklinghausen appelliert an die Fahrer im Kreis Recklinghausen und Bottrop noch einmal eindringlich, sich (insbesondere bei der aktuellen Wetterlage) an die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten. Wo man bei einer Geschwindigkeit von 30 km/h zum Stehen kommt, beginnt man bei Tempo 50 erst zu bremsen. Und das gilt bei einem Bremsweg mit normalen Straßenverhältnissen.
Schneematsch und glatte Straßen führen zu einem verlängerten Bremsweg. Das kann über Leben und Tod entscheiden! "Helfen Sie uns, Leid zu vermeiden und fahren Sie vorsichtig," so die Polizei.
Autor:Lokalkompass Kreis RE aus Recklinghausen |
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