Polizei kündigt auch in Gladbeck verstärkte Gurtkontrollen an

- Auch in Gladbeck müssen die Autofahrer in der kommenden Woche vom 9. bis 15. März mit Gurtkontrollen durch die Polizei rechnen.
- Foto: Polizei Rhein-Erft-Kreis
- hochgeladen von Uwe Rath
Es gibt wohl kaum ein Thema, bei dem sich die Experten so einig sind: Das Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes, bekanntlich seit rund 30 Jahren gesetzlich eindeutig geregelt, aber auch das Nichtsichern von Kindern in Fahrzeugen steigert das Risiko gewaltig, bei einem Verkehrsunfall verletzt zu werden.
„Der Gurt rettet Leben und schützt vor schweren Verletzungen; und das nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch bei Kindern,“ so die Polizei.
Daher beteiligt sich die hiesige Polizei in der kommenden Woche auch wieder an den TISPOL-Kontrollen „Operation Seatbelt“, die europaweit vom 9. bis 15. März stattfinden.
Für den genannten Zeitraum kündigt die Polizei im gesamten Kreis Recklinghausen sowie in Bottrop flächendeckende Kontrollen an. Denn durch die rigorose Ahndung von Gurtverstößen soll nochmals die Akzeptanz des bewährten Rückhaltesystems gesteigert und damit gleichzeitig das Bewusstsein zur unumgänglichen Nutzung gefördert werden.
Verwarngeld und Punkte in Flensburg
Ein „preiswertes Vergehen“, falls es so etwas überhaupt gibt, sind die Verstöße gegen die Anschnallpflicht ohnehin nicht. So droht nicht angegurteten Erwachsenen ein Verwarngeld von immerhin 30 Euro, wobei die Gurtpflicht natürlich für alle Pkw-Sitzplätze gilt - also auch auf dem Rücksitz. Wer in seinem Fahrzeug nicht gesicherte Kinder mit sich führt, wird sogar mit einem Verwarngeld von 60 Euro, bei mehreren Kindern 70 Euro, belegt. Und seit dem 1. Mai 2014 ziehen Verstöße dieser Art zusätzlich einen Punkt im Flensburger Registert nach sich.
Daher richtet die Polizei einmal mehr den Appell „Schützen Sie durch Sicherheitsgurte und Ihre Kinder durch geeignete Kindersitze!“ an alle Fahrzeugführer. Und dieser Aufruf gilt selbstverständlich auch für kürzere Wegstrecken.
Autor:Uwe Rath aus Gladbeck |
Kommentare