Essen- Dellwig, Rollstraße
Brand eines leerstehenden Gebäudes - langwieriger Einsatz für die Feuerwehr

Maßnahmen des THW | Foto: Foto: Feuerwehr Essen:
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Essen-Dellwig, Am Montagvormittag, dem 30.12.2024 um 11:03 Uhr, melden mehrere Anrufende über den Notruf 112 der Leitstelle der Essener Feuerwehr den Brand eines leerstehenden Gebäudes in der Rollstraße in Essen-Dellwig. Die Anrufenden berichteten von einer starken Rauchentwicklung und Flammen, die aus dem rund 150 Quadratmeter großen ausgebauten Gartenhaus schlugen. Aufgrund dieser Meldung wurden umgehend Einsatzfahrzeuge der Feuerwachen Stadthafen, Borbeck und Mitte zur gemeldeten Adresse alarmiert.

Ablöschen der Glutnester  | Foto: Foto: Feuerwehr Essen:
  • Ablöschen der Glutnester
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Beim Eintreffen der ersten Einsatzfahrzeuge stand das eingeschossige Gebäude in Vollbrand, die Flammen schlugen aus allen Fenstern und eine größere Rauchentwicklung zog in Richtung des Rhein-Herne-Kanals.

Die Einsatzleitung setzte mehrere Trupps unter Atemschutz mit handgeführten Strahlrohren zur Brandbekämpfung ein und ließ erkunden, ob sich noch Personen in dem Gebäude aufhielten. Dies konnte nach einer Kontrolle ausgeschlossen werden. Da die Tragfähigkeit des Gebäudes unsicher war, entschied die Einsatzleitung, dass das Abbruchgebäude nicht mehr betreten werden durfte und die Löschmaßnahmen nur noch von außen durchgeführt werden sollten. Trotz des massiven Löschangriffs gab es viele Glutnester im Inneren, die die Einsatzkräfte nicht erreichen konnten. Aus diesem Grund wurde eine Drehleiter eingesetzt, von der aus das Dach des Gebäudes mit Motorsägen geöffnet wurde, um besser an den Brandherd zu gelangen. Dennoch loderten immer wieder die Flammen auf, so dass entschieden wurde, das Technische Hilfswerk (THW) mit schwerem Räumgerät an die Einsatzstelle nachzufordern. Ein Greifbagger des THW trug sukzessive das Gebäude ab, so dass die Einsatzkräfte die brennenden Gebäudeteile einzeln ablöschen konnten.

Blick auf die Einsatzstelle | Foto: Foto: Feuerwehr Essen:
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Insgesamt war dieser Einsatz langwierig, aber die einzig sichere Möglichkeit, den Brand vollständig abzulöschen. Nach rund sechs Stunden konnte "Feuer aus" gemeldet und die Einsatzstelle der Polizei Essen zur Brandursachenermittlung übergeben werden.

Im Verlauf des Abends wird mehrfach eine Brandnachschau durch die örtlich zuständige Feuerwache durchgeführt, um sicherzugehen, dass keine Glutnester erneut aufflammen.

Die Feuerwehr Essen, das Technische Hilfswerk und der Rettungsdienst waren mit rund 50 Einsatzkräften für sechs Stunden im Einsatz.

Autor:

Heinz Kolb (SPD aus Gelsenkirchen

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