Was ist los im Krupp-Park?
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- hochgeladen von Frank Blum
Irgendwie ist das nicht mehr lustig: Da wird den Menschen im Essener Westen mit dem Krupp-Park ein wirklich beachtlicher Ort zur Erholung geschaffen. Und sieht inzwischen in vielen Bereichen aus wie - sagen wir mal: Sau.
Nicht nur der West Anzeiger hatte über wilde Müllhalden und phantasielose Graffiti berichtet. Auch unsere Bürger-Reporter Norbert Rittmann, Ralf Radermacher und Bernd Schlieper berichteten jüngst über Dreck und Zerstörungen.
Und was tut die Stadt? Nichts. Kein Parkwächter in Sicht. Keine Überwachung. Niemand, der sich um den Müll schert. Ein trauriges Bild im Stadtteil der Erneuerung.
Was meinen Sie, liebe Leser?
Fotos: Michael Gohl / West Anzeiger
Autor:Frank Blum aus Essen-Süd |
16 Kommentare
Sehr geehrter Herr Rittmann. Ja, es stimmt. Man kann diesem Stadtteil auch positive Seiten abgewinnen. Zum Beispiel muß man als Drogenkonsument nicht so weit fahren, um an den Stoff zu kommen. Und die kleinen, individuellen Lebensmittelfachgeschäfte aus aller Welt tragen nicht nur zu einer stets ausgewogenen Ernährung bei, sondern sorgen durch den Einsatz hochwertigster Zutaten bei kleinen Preisen für beachtliche Gewerbesteuereinnahmen. Nach dem Imbiss geht es dann in eine der zahlreichen Wett- und Spielbuden. Hier wird Kurzweil groß geschrieben. Und gerade uns, dem sympathischen Fachbetrieb für Schädlingsbekämpfung gefällt es hier, denn die Ratten huschen lustig in unserem Stadtteil umher, daß es nur so eine Freude ist. Gut. Hin und wieder werden unsere Mitarbeiter von Drogendealern beim Befüllen der Nagerköderstationen bedroht, weil diese lustigen Gesellen unsere Köderstationen als wohligen Hort zur Aufbewahrung von Bobbels für den Straßenverkauf für sich entdeckt haben, aber was soll´s?? Soviel Toleranz für arme Menschen aus fernen Ländern sollte schon vorhanden sein. Apropos "arme Menschen": soooo arm und erneuerungsbedürftig, wie immer getan wird, ist Altendorf doch überhaupt nicht. Die Autos, die auf der wundervollen Einzelhandelsfachgeschäftstraße und Flaniermeile B231 meist in zweiter- oder dritter Reihe von 18-25jährigen, jungen Männern geparkt werden, liegen von der Wertigkeit her häufig über dem Bundesdurchschnitt. Da liegt doch Potential drin...
ist immer schade, wenn schöne Erholungs-Orte so verhunzt werden. Kenne den park aber auch nur vom Hören-sagen. Naja, jedenfalls gibts fast überall Sprayer, die glauben dass ihre Tags cool sind und zu dumm, zu kapieren, dass die ihr Umfeld eigentlich nur verschandeln.
richtig volker,den nagel voll auf den kopf getroffen !!!