TuS Breitscheid möchte Sportbetrieb virtuell weiterführen
Fast alles wieder auf Null
Bundes- und Landesregierung haben einschneidende Verschärfungen der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus beschlossen. Diese wirken sich auch auf die Angebote des TuS für seine Mitglieder aus.
"Wir müssen leider alles wieder fast auf Null setzen", resümiert Taner Egin-Richter nach einer kurzfristig einberufenen Sitzung des erweiterten TuS-Vorstands ernüchtert. "Fast, weil wir versuchen, wo immer möglich, den Sportbetrieb virtuell weiterzuführen und so Ersatz-Angebote zu schaffen."
Hallen und Bäder dicht
Der Sitzung voraus gingen die beschlossenen Maßnahmen von Bundes- und Landesregierung zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Danach sollen insbesondere Freizeit- und Amateursportbetriebe in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen geschlossen werden, ebenso Schwimm- und Spaßbäder sowie Fitnessstudios. Die Sporthalle der Matthias-Claudius-Schule wurde daher ebenso geschlossen wie der Yoga- und Gymnastik-Raum des TuS. Auch die Hallenbäder in Ratingen und Lintorf pausieren. Da sich weiterhin nur noch Angehörige des eigenen und eines weiteren Hausstandes gemeinsam in der Öffentlichkeit aufhalten dürfen, sind darüber hinaus auch die Durchführung der Lauftreffs am Dienstag und Freitag sowie die Radtreffs am Sonntag nicht mehr möglich.
Weder Training noch Kurse
"Zusammenfassend müssen wir leider feststellen, dass es kein Training und keinen Kurs gibt, welchen wir weiter durchführen können“, so die zweite Vorsitzende Chantal Gobrecht.
Ganz auf Sport verzichten sollen die TuS-Mitglieder trotzdem nicht: "Wir werden wie bereits im Frühjahr versuchen, möglichst viele Angebote online zu realisieren", erläutert Geschäftsführer Armin Zielke. „Die Abteilungen bereiten dies aktuell vor, erste Angebote sind bereits online.
Autor:Lokalkompass Essen-Kettwig aus Essen-Kettwig |
Kommentare
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.