Fußball-Regionalliga West stellt bis auf Weiteres den Spielbetrieb ein
RWE-Chef Marcus Uhlig ist gegen Geisterspiele
In der Fußball-Regionalliga West finden bis auf Weiteres keine Spiele statt. Nach einem Austausch mit den Vereinen und den anderen Landesverbänden hat der Westdeutsche Fußball-Verband entschieden, die wegen der Corona-Pandemie verfügte Pause über den 19. April hinaus zu verlängern. Eine mögliche Wiederaufnahme, so der WDFV auf seiner Homepage, werde in enger Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden geprüft und würde mit einer Vorankündigung von mindestens 14 Tagen erfolgen. Ziel dieser Maßnahme sei es, den Vereinen die Planungen zu erleichtern.
In mehreren Gesprächen, darunter einer Telefonkonferenz des WDFV-Fußballausschusses mit den Vereinsvertretern der Regionalliga West, wurde die Situation neu bewertet. Dabei verständigten sich die Beteiligten darauf, die Spielpause bis auf weiteres zu verlängern. Bezüglich der weiteren Entwicklung will der WDFV mit den Vereinen im regelmäßigen Kontakt bleiben. Eine Neubewertung der Lage mit aktuellen Erkenntnissen könne jederzeit erfolgen. "Das Ausmaß der weltweiten Corona-Pandemie ist heute noch nicht absehbar. Die Gesundheit der Menschen steht über allen anderen Aspekten. Maßgeblich sind die Verfügungen und Entscheidungen der Behörden in Nordrhein-Westfalen", so der WDFV in seiner Mitteilung.
Zweigleisige Dritte Liga
"Wir wissen doch alle, dass die Chance, die Saison regulär vor Zuschauern zu Ende zu bringen, sehr gering ist", äußerte sich RWE-Vorstanschef Marcus Uhlig. Geisterspiele sind für ihn allerdings kein Thema. Stattdessen bringt er für die kommende Saison eine zweigleisige Dritte Liga mit 24 Mannschaften ins Spiel.
Sein Kollege Hajo Sommers von Rot-Weiß Oberhausen hatte sich kürzlich für einen vorzeitigen Abbruch der laufenden Spielzeit ausgesprochen.
Autor:Michael Köster aus Essen |
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