Wenn der Michel mit Don Camilllo auf der Bühne rockt
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- Don Camillo und Peppone wollen auf der Bühne begeistern. Foto: Attenberger
- hochgeladen von Frank Albrecht
Das Leben ist schon ernst genug, hat man sich bei der Freilichtbühne Herdringen gesagt. Und so werden in diesem Jahr wieder zwei Stücke zum Lachen angeboten, die das Programm der Laienspieler über den Sommer hinweg bestimmen sollen.
Niklas Padberg hat schon einige Proben auf der Freilichtbühne hinter sich gebracht. Das Kostüm sitzt, die Mütze auf dem Kopf ist ein Muss. Am Pfingstsonntag, 23. Mai, wird er zum ersten Mal als „Michel aus Lönneberga“ vor dem Publikum stehen und die Menschen mit seinem Streichen zum Lachen bringen.
Die Geschichten um den Lausbuben aus der Feder von Astrid Lindgren faszinieren seit Jahrzehnten, und auch auf der Freilichtbühne in Herdringen war das Stück schon zu sehen. „Nachdem in den letzten Jahren gänzlich neue Stücke gezeigt wurden, setzten wir in diesem Jahr wieder auf etwas Bekanntes“, so Bernd Morlock, Pressesprecher der Bühne.
Für insgesamt 21 Mal soll Niklas also dieser Michel sein, der vor allem die jungen Gäste der Bühne mit seinen Streichen zum Lachen bringt. Zuletzt im Jahre 2002 trieb Michel seine Streiche auf der Freilichtbühne.
Michel, alias Niklas Padberg hat schon Erfahrungen auf der Bühne gesammelt. Vor zwei Jahren war er als „Wickie“ in Herdringen unterwegs, und im letzten Jahr trat er mit Peter Pan eine Reise nach Nimmerland an.
Wenn Georg Plümpe zusammen mit Christian Albrecht als Widersacher in „Don Camillo und Peppone“ auf der Bühne in Herdringen stehen, wird es auch für die Erwachsenen viel zu lachen geben. Vor dem Hintergrund der Idylle Norditaliens werden sich der katholische Pfarrer und der kommunistische Bürgermeister ihr bekanntes Duell liefern.
Insgesam 14 Mal soll sich die Freilichtbühne für die Beiden verwandeln und Platz schaffen für die Kommunisten, die mit echtem Auto und Motorrad „revolutionierend“ über die Bühne brausen. Auch Georg Plümpe ist schon ein „alter Hase“ auf der Freilichtbühne: In der Feuerzangenbowle spielte er Professor Crey, in der „Pension Schöller“ (2005) war er als Gutsbesitzer Klapproth aktiv. Sein Gegenpart Christian Albrecht hat eine mehrjährige Praxis auf der Bühne. In der Öffentlichkeitsarbeit vertritt er zudem den Verein nach außen.
Autor:Frank Albrecht aus Arnsberg |
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