henrichshütte hattingen

Beiträge zum Thema henrichshütte hattingen

Kultur
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Herbstzeit rund um das ehemalige Hüttengelände

Was sich verändert hat und doch schön geworden ist Wenn man bedenkt das hier mal mehrere tausend Menschen gearbeitet haben , wird man schon etwas Wehmütig. Ich selbst habe das als Kind mitbekommen und kann mich noch genau an die Gerüche und Dampfschwaden erinnern als dort im Hochofen Schlacke abgebaut wurde.Damals hatten alle in der Umgebung andauernd schmutzige Fenster aber alle haben irgendwie zusammen gehalten ,es gab Multikulti-Arbeitnehmer und alle waren Kumpel. Interessant sind die...

  • Hattingen
  • 15.11.12
  • 7
Vereine + Ehrenamt
Vorstandsvorsitzender Wolfgang Krieger (67 Jahre) und Künstler Günter Kalinowski (65 Jahre) vor seiner Skulptur, die zeigt, dass in der Ideenschmiede nicht nur grobe Arbeiten, sondern auch filigranes Basteln möglich ist.  Foto: Lisa Römer

Die Ideenschmiede gibt der Freizeit einen Sinn

(von Lisa Römer) „Gib deiner Freizeit einen Sinn – geh zur Ideenschmiede hin.“ Diesem Motto sind in dem fast zwanzigjährigen Bestehen der Ideenschmiede und Werkkreis Henrichshütte e.V. mittlerweile über 500 Mitglieder gefolgt. Der Verein, der im Mai 1993 entstand, ist schon lange nicht mehr nur ein Treffpunkt für ehemalige Hüttenarbeiter, sondern bietet auch eine Jugendgruppe mit einem kreativen Programm an. „Ein- bis zweimal die Woche treffen sich hier Kinder und Jugendliche im Alter von acht...

  • Hattingen
  • 04.09.12
Kultur
7 Bilder

Industriemuseum Henrichshütte wird dicht gemacht

(von Manfred Sander) Weil es bei Regen an vielen Stellen schon durchleckte, wird derzeit das Dach des Industriemuseums auf dem Hüttengelände restauriert. Ungefähr 2.000 Quadratmeter des Daches müssen erneuert werden. „Der Schaden war schon massiv“, sagt Robert Laube, der Museumsleiter. Das gesamte Dachholz, eine Holzverschalung oberhalb der Stahlkonstruktionen, musste komplett ausgetauscht werden, weil es morsch und von Schimmel befallen war. Aber nicht nur das Dach, auch die darunter liegende...

  • Hattingen
  • 10.07.12
Überregionales
In Hattingen gab es noch eine gute Kameradschaft unter der Belegschaft. Die Arbeit sei zwar hart gewesen, aber der Spaß sei nicht auf der Strecke geblieben. Auf dem Foto vorne von links: Gerd Leiendecker, Dieter Straube und Eckhard Preuß. Hintere Reihe (v.l.): Rainer Georgie, „Konya“, Bulut Hanifi, „Mustafa“ und Michael Kojakarenko. Foto: privat
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Seit 25 Jahren ist der Hochofen kalt - Ehemalige erzählen

(von Cay Kamphorst) “Im Grunde wussten wir bis zum Schluss nicht wirklich Bescheid“, erzählt Dieter Straube, ehemaliger erster Schmelzer an einem der Hochöfen in Hattingen. "Nur die Oberen wussten längst, dass das Werk geschlossen wird, doch wir haben noch bis zum Schluss geglaubt, wir werden von den Schließungen verschont“, erzählt der vormals als Bergarbeiter tätig gewesene Dieter Straube. „Jedes Mal, wenn ein anderes Werk geschlossen wurde, glaubten wir, dass wir dadurch überleben würden....

  • Hattingen
  • 10.04.12
Überregionales
Er hat sich sehr für die Ausländerarbeit in Hattingen engagiert und sich für seine ausländischen Mitbürger eingesetzt. Der 74jährige Nuri Dervisoglu aus dem türkischen Istanbul fühlt sich immer noch wohl in Hattingen.  Foto: Kamphorst

Serie Integration: „Eigentlich wollte ich hier nur ein Auto kaufen...“

(von Cay Kamphorst) Aber wie das manchmal so ist, kam dann alles anders als geplant. Um ein Auto kaufen und in die Türkei überführen zu können, musste er beim Zoll eine Verdienstbescheinigung vorlegen. „Es ging mir finanziell nicht schlecht in der Türkei“, sagt der gelernte Schreiner Nuri Dervisoglu, der mit Frau und Kind in Istanbul lebte. „Ich hatte die Schreinerei mit Angestellten von meinem Vater übernommen. Aber als ich dann für meine Arbeiten von den Kunden teilweise kein Geld bekam, war...

  • Hattingen
  • 24.01.12