Brennstoff für den Grill
Brennstoff für den Grill
Es gibt verschiedene Sorten von Brennstoff für den Grill. Hier eine Übersicht.
Die Holzkohle sollte möglichst aus heimischen Hölzern bestehen am besten Buche. In Deutschland gibt es meines Wissens kein Holzkohlewerk auch wenn auf vielen Säcken das „Holzkohlewerk Lüneburg“ steht. Hier wird Holzkohle nur verpackt und gehandelt meistens aus Tropischen Hölzern.
Holzkohle:
Wird meistens in der Retorte hergestellt. Das heißt dass sie nicht im Meiler sondern in einem Geschlossenem Behälter erzeugt wird. Dieser wird von unten, ähnlich einem Topf, erhitzt und das Holz so zur Holzkohle umgewandelt. Das Anfallende Teeröl wird für die Industrie benötigt. Holzkohle entwickelt große Hitze die aber nicht allzu lange hält. Mein Hit „Sommerhit“.
Restaurantkohle:
Gibt es hier bei „Trinkschlecht“ in Säcken von ca. 10 kg. Ihre Sortierung ist extrem unterschiedlich von Finger- bis Arm groß was nicht unproblematisch beim anzünden und Grillen ist. Aber das größte Manko ist der extreme Funkenflug beim Anzünden, da wird jede Wunderkerze blass vor Neid und man sollte immer einen Eimer Wasser in der Nähe haben. Brennt sie aber erst einmal hat es sich mit dem Funkenflug und sie entwickelt eine sehr gute Glut die auch länger hält als die Standard-Holzkohle.
Grillbriketts:
Dabei handelt es sich genaugenommen um gepressten Holzkohlestaub der mit Stärke gebunden ist. Je nach Form entwickeln sie unterschiedliche Hitze und Grilldauer. Die Flachen werden heißer die Dicken brenne länger. Eine Ausnahme bilden die Grillbriketts von Weber. Sie sind aus Braunkohle also Klütten wie der Rheinländer sagt. Ich weis nicht …
Kokkuskohle:
Eine gute Alternative zur Holzkohle ist der Block aus Kokkusschale. Er brennt leicht, entwickelt eine sehr gute Glut die auch lange, bis zu 1 ½ Stunden und verbrennt fast Aschefrei.
Autor:Siggi Becker aus Langenfeld (Rheinland) |
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