Brüner Wehrleute: 67 Stunden Ausbildung bis zum "Notfallhelfer NRW"
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Dettmer, Markus Macher, Pascal Zurmühlen, Torsten Macher, Lars Freihoff, Dieter Dahlmann, Achim Schulten. | Foto: privat"
- Auf dem Bild von links nach rechts: Roman Brögeler, Malte Schadewald, Hans-Jörg Liman, Klaus Boonk, Martin Hanßen, Christoph Sommer, Frederic
Dettmer, Markus Macher, Pascal Zurmühlen, Torsten Macher, Lars Freihoff, Dieter Dahlmann, Achim Schulten. - Foto: privat
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"Wir lernen für Ihr Leben gern!" - unter diesem Motto absolvierten die Mitglieder des Löschzugs Brünen der Freiwilligen Feuerwehr Hamminkeln eine 67-stündige Zusatzausbildung zum "Notfallhelfer NRW".
Insgesamt zwölf freiwillige Feuerwehrleute nahmen am Lehrgang teil. Diese Zusatzausbildung gehört nicht zur Regelausbildung der Feuerwehr und
wurde daher aus eigenen Mitteln bzw. durch die Unterstützung des Fördervereines des Löschzuges Brünen finanziert.
"Mit dieser Ausbildung wollen wir folgende Ziele erreichen", so Pressesprecher Torsten Macher:
1. Die Sicherheit der eigenen Einsatzkräfte erhöhen! Vielfach erwarten uns
brenzlige/gefährliche Situationen, die eine gewisse Unfallgefahr für die
eigenen Feuerwehrmitglieder bedeuten.
2. Die erweiterte Erstversorgung von Patienten bis zum Eintreffen des
Rettungsdienstes.
3. Oftmals wird an der Einsatzstelle neben der Feuerwehr auch der
Rettungsdienst tätig. Damit die Arbeitsweise verstanden und auch eine
bessere Unterstützung des Rettungsdienstes an einer Einsatzstelle ermöglicht
werden soll, ist diese Fortbildung sinnvoll.
Die Ausbildung wurde durch das "Bildungszentrum für Gesundheitsberufe" aus
Wesel durchgeführt. Das Bildungszentrum kann auf eine langjährige Erfahrung
zurückblicken, welche von Ersten-Hilfe-Kursen bis hin zur Aus- und Fortbildung von
Rettungskräften sowie Krankenschwestern und -pflegern reicht. Der Lehrgangsleiter Herr Hans-Jörg Liman, hat mit seinem besonderen
Engagement für anschauliche und lehrreiche Unterrichtseinheiten gesorgt.
Die folgenden Inhalte wurden beim "Notfallhelfer NRW" vermittelt:
Organisation des Rettungsdienstes in Deutschland, Störungen des Bewusstseins, der Atmung und des Herz-Kreislauf-Systems, Vorgehen nach ABCDE-Schema, Umgang mit Beatmungsbeutel, Sauerstoff, Oro- und Nasopharyngealtuben, Psychische Störungen, Umgang mit Immobilisationsgerät (HWS-Kragen, Sam-Splint, Vakuummatratze) und halbautomatischem Defibrillator (AED), Umgang mit Trage, Rescue-Boa und Spineboard, Schock, Verbandlehre, Infektionskrankheiten und Hygiene, Schädel-Hirn-Trauma, Diabetes Mellitus, Dokumentation im Einsatz.
Autor:Lokalkompass Kreis Wesel aus Wesel |
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