„Charles aus Bür“

Oliver Fleischer ist ein echtes Kind des Ruhrgebietes. Er stammt aus Bottrop und kennt sich hier gut aus. Foto: Gerd Kaemper
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Schauspieler Oliver Fleischer entpuppt sich als großer Schalke-Fan

Als „Nils Polgar“ in der SAT1-Serie „Danni Lowinski“ ist der Schauspieler Oliver Fleischer vielen Fernsehzuschauern bekannt. Dabei mimt er den sympathischen, aber unter Prüfungsangst leidenden Medizinstudenten, der sein Studium nie abschließen konnte, ebensowenig wie seine Heilpraktiker-Ausbildung. Der Stadtspiegel traf den Mimen im GelsenTrabPark.

Von Silke Sobotta

GE. Oliver Fleischer ist gelernter Landschaftsgärtner und American Footballspieler. Zur Schauspielerei kam er erst im Jahre 2000 am Theater in Berlin.
Seitdem ist er in vielen Rollen in Serien und Filmen zu sehen gewesen. Dank Annette Frier und ihrer „Danni Lowinski“, die mit dem Deutschen Comedypreis als Beste Comedyserie 2011 ausgezeichnet wurde, flimmert Fleischer seit drei Staffeln über die Bildschirme und seine Fan-Gemeinde wird größer und größer.

Stadtspiegel: Herr Fleischer, Sie waren letztens als Spediteur Charles in der SAT1-Produktion „Flirtcamp“ zu sehen und erklärten dabei, dass Sie aus Bür kämen, Gelsenkirchen-Bür. Abgesehen davon, dass Buer mit westfälischem Dehnungs-E nicht als Umlaut gesprochen wird, welche Beziehung haben Sie persönlich zu Gelsenkirchen?

Fleischer: „Das war nur die Rolle. Ich selbst komme aus Bottrop, was ja nicht so weit entfernt ist von Buer. Mit Gelsenkirchen verbindet mich ansonsten meine große Liebe zu Schalke 04. Ich bin ein großer Fan.“

Sind Sie oft zu Gast in der Schalke-Arena?
„Klar, schließlich habe ich eine Dauerkarte!“

Was sagen Sie zur abgelaufenen Saison?
„Es ist sehr schade, dass Raul weggegangen ist. Aber ihm gebührt ein großer Dank dafür, dass er hier war. Darum bin ich auch nicht böse über seinen Weggang.“

„Danni Lowinksi“ machte Sie einem großen Publikum bekannt. Wie ist da so für Sie?
„Das macht super Spaß! Die Zusammenarbeit mit Annette Frier ist toll. Wir drehen immer ein halbes Jahr am Stück und hoffen jetzt, dass es eine vierte Staffel geben wird. Aber die Chancen stehen gut.“

Sie spielen einen gescheiterten Medizinstudenten und Heilpraktiker. Haben Sie auch privat irgendwelche dahingehenden Erfahrungen?
„Nee, überhaupt nicht. Ich habe mit Heilpraktikern nichts am Hut. Ich habe mich in die Rolle reingelesen und das hörte sich spannend an. Darum habe ich mir von Heilpraktikern ein paar Handgriffe zeigen lassen und das war toll. Nils steht ja in der Serie für eine Mischung aus Schul- und Alternativmedizin, weil er ja beides gelernt und nicht abgeschlossen hat.“

Und schon widmete sich der sympathische Schauspieler wieder den Pferden und Wetten.

Autor:

Lokalkompass Gelsenkirchen aus Gelsenkirchen

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