Störche in Ringenberg? Ja, es wurde wiederholt mindestens ein Storch gesichtet.
Daher entschloss sich der Heimatverein bereits vor 3 Jahren eine Nisthilfe im Schlosspark zu errichten. Allerdings wurde diese bis heute nicht genutzt.
So überlegte man sich, eine weitere Nisthilfe an einem anderen Ort zu errichten. Ausgewählt wurde eine Wiese in der Nähe des Sportplatztes, auf der sich auch ein Flachgewässer befindet.
Dieses Mal holte man sich Tipps vom Naturschutzbund, um die mögliche Storchenkinderstube möglichst attraktiv zu gestalten.
Das Nest hat einen Durchmesser von 1,30 m, ist mit Stroh ausgelegt und wurde mit weißer Farbe beschmiert, so daß es aussieht, als hätten bereits Störche dort genistet.
Die Mitglieder des Heimatvereins Ringenberg haben es in Eigenregie erstellt und letzten Samstag mit vereinten Kräften aufgestellt.
Das Aufstellen des Mastes, der von der Firma RWE gesponsert wurde, gestaltete sich schwieriger als gedacht.
Nachdem das runde Nest an der Spitze befestigt worden war und der Mast in der richtigen Position vor der 1 m tief im Betonfundament gesetzten Halterung lag, versuchte man ihn mit dem Frontlader eines Traktors aufzurichten.
Doch die Länge des Mastes wurde unterschätzt und so rief man kurzerhand einen Bekannten mit einen Telekskoplader zu Hilfe.
Mit dessen Hilfe klappte dann schließlich das Aufstellen problemlos.
Jetzt heißt es warten. Warten auf den Klapperstorch, warten, daß er auch eine(n) nette(n) Partner(in) findet und für ordentlich Nachwuchs sorgt.
In jeder Hinsicht.
Autor:Silke Brendjes aus Hamminkeln |
7 Kommentare
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.