Hohe Anmeldezahlen bei der bischöflichen Sekundarschule in Stoppenberg - Gute Nachfrage sollte Realschulen zum Umdenken bewegen
Die hohen Anmeldezahlen am Mühlenbruch in Stoppenberg veranlassen die Essener Grünen zu folgender Einschätzung: Für die derzeit einzige Sekundarschule in Essen, die bischöfliche Sekundarschule in Stoppenberg, haben sich 258 Schülerinnen und Schüler für das Schuljahr 2013/2014 beworben. Davon konnten nur 175 Schülerinnen und Schüler berücksichtigt werden.
Für die grüne Ratsfraktion ist deshalb folgendes besonders wichtig.
Wir freuen uns über die gute Nachfrage nach der Sekundarschule in Stoppenberg. Dies sollte Ermutigung insbesondere für die existenzgefährdeten Essener Realschulen sein, sich nochmals eingehend mit dieser neuen Schulform zu beschäftigen. Umgekehrt ist für uns jedoch auch klar: eine aufgezwungene Umwandlung einer Realschule zur Sekundar-schule kann keine gute neue Schule ergeben.
Falls in den örtlichen Schulkollegien und Elternpflegschaften die Vorbehalte zur Neugrün-dung einer städtischen Sekundarschule bleiben, bietet sich ein zweiter Weg an. Die Zukunft könnte nach unserer Auffassung in der Neugründung einer Gesamtschule am Standort der ehemaligen Richard-Schirrmann-Realschule und einer Verschmelzung mit der bisherigen städtischen katholischen Hauptschule Katernberg liegen. Dies könnte mit einer Verringerung der Zügigkeit der Gustav-Heinemann-Gesamtschule einhergehen. Damit könnte auch künftigen Raumengpässen an der Gustav-Heinemann-Gesamtschule begegnet werden, die sich in den nächsten Jahren bedingt durch hohe bauliche Mängel einer grundlegenden Sanierung unterziehen muss.
Autor:Walter Wandtke aus Essen-Nord |
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