Keinen Hundekot im Naturschutzgebiet der Lippeauen
Dorsten. Der Lippeverband appelliert an Hundebesitzer, bei Spaziergängen auf dem Lippedeichweg nur die freigegeben Wege zu nutzen und darauf zu achten, dass ihre Vierbeiner ihr „Geschäft“ nicht im Bereich der Böschungen und im Naturschutzgebiet hinterlassen.
Da es in der jüngeren Vergangenheit vermehrt zu solchen „Verschmutzungen“ gekommen ist, musste nun der vom Lippeverband zum Deich- und Hochwasserschutz beauftragte Schäfer auf seine Weidegänge an der Lippe verzichten, da die Schafe sonst an dem Hundekot im Rasen erkranken könnten. Eine Folge: Die Schafe weiden nicht mehr auf den Deichen, der Rasen wird nicht mehr abfressen und wird nicht mehr „gemäht“. Das Gras wird immer länger und dies führt wiederum zu einem vermehrten Zeckenaufkommen im Gras.
Zum Hintergrund
Durch die Beweidung mit Schafen auf den Deichen wird die Grasnarbe der Hochwasserschutzanlage auf günstige Weise „gemäht“ und gedüngt. Zusätzlich wird durch den Tritt der Schafe die oberste Deichschicht immer wieder verdichtet. Somit leisten die Schafe außerhalb der Hochwasserzeit einen wichtigen präventiven Beitrag zur Hochwassersicherheit.
Weitere Informationen auf www.eglv.de.
Autor:Lokalkompass Dorsten aus Dorsten |
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